Großkontrolle: Zoll überprüft Betriebe in Mainz

Anhaltspunkte in 47 Fällen

Großkontrolle: Zoll überprüft Betriebe in Mainz

Mehrere Betriebe der Kurier-, Express- und Paketdienstleister hat der Zoll in der vergangenen Woche unter anderem in Mainz kontrolliert. Das meldet das Hauptzollamt Koblenz am Montag.

Die Kontrollen fanden am 3. und 5. Mai in Koblenz, Mainz und Trier statt. 72 Mitarbeiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit überprüften an beiden Tagen insgesamt 474 Personen und 110 Betriebe. Bedingt durch die Pandemie ist in der Branche der Kurier-, Express- und Paketdienstleister ein erhöhter Personalbedarf entstanden. Die Branche gehört auch deshalb zu den Bereichen, die für Schwarzarbeit besonders anfällig ist, so der Zoll.

Bei den Befragungen und den Überprüfungen der Geschäftsunterlagen ergaben sich bisher in 47 Fällen Anhaltspunkte. Hier sind weitere Überprüfungen notwendig. Es handelt sich überwiegend um den Verdacht der Beitragsvorenthaltung, des Leistungsmissbrauchs und um den Verdacht, dass gegen die Mindestlohnbestimmungen verstoßen wurde. Weiterhin gibt es in einigen Fällen Anhaltspunkte dafür, dass ausländische Arbeitnehmer illegal beschäftigt wurden.

Die Prüfungen fanden gleichzeitig in mehreren Bundesländern statt. Die weiteren Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Koblenz dauern an.

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