Weißes Pulver in Mainzer Oberstadt stellt Polizei vor Rätsel

Einigen Mainzern ist am Osterwochenende weißes Pulver an mehreren Stellen in der Oberstadt aufgefallen. Schließlich nahm sich sogar die Polizei der Sache an.

Weißes Pulver in Mainzer Oberstadt stellt Polizei vor Rätsel

Dieser Fall stellt die Mainzer Polizei vor ein Rätsel: Gleich an mehreren Stellen in der Oberstadt war in den vergangenen Tagen ein weißes Pulver aufgetaucht. Aufgefallen war das Pulver am Osterwochenende auch einem Merkurist-Leser. Er fragte in einem Snip, was es damit auf sich haben könnte.

Zu finden war das Pulver in den vergangenen Tagen unter anderem in den Parkanlagen am Drususwall, im Volkspark oder an der Zitadelle. An einigen Stellen waren am Boden auch Zeichen mit dem Pulver gezogen worden.

Einige Merkurist-Leser spekulierten im Snip zum Thema unter anderem, dass es sich bei dem Pulver womöglich um Gift handeln könnte. Immer wieder sind an verschiedenen Stellen in und um Mainz Giftköder zu finden, die im schlimmsten Fall tödlich für Hunde sein können, wenn sie in Kontakt mit ihnen kommen.

Eine Leserin glaubte jedoch nicht an die Gift-Theorie und vermutete stattdessen, dass es einen anderen Grund für die Pulver-Zeichen geben könnte:

Und tatsächlich: Auf Anfrage bestätigte eine Polizeisprecherin am Dienstag, dass es sich nicht um Giftköder oder eine giftige Substanz handle. Bereits am Karsamstag seien bei der Polizei zwei Meldungen zu den Pulver-Zeichen eingegangen. Daraufhin hatten Beamte das weiße Pulver genauer unter die Lupe genommen. Wie sich herausstellte, handelt es sich bei dem Pulver um Mehl.

Wer das Mehl ausgelegt hat, ließ sich bisher nicht klären. Unklar ist auch, was genau es mit den eingezeichneten Symbolen auf sich hat. Derzeit gehe man aber davon aus, dass das Mehl für eine Schnitzeljagd ausgelegt worden ist, so die Sprecherin.

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