In der Mainzer Augustinerstraße soll es mehr öffentliche Sitzgelegenheiten geben. Das fordert die FDP-Fraktion im Ortsbeirat Altstadt. Über einen entsprechenden Antrag will die Fraktion bei der Sitzung des Ortsbeirats am kommenden Mittwoch (2. September) beraten.
Die Augustinerstraße sei „eine der wichtigsten Einkaufs- und Flanierstraßen der Mainzer Altstadt“ und daher stark frequentiert. Dennoch gebe es dort kaum öffentliche Sitzgelegenheiten. Abgesehen von einer einzelnen Bank in der Mitte der Straße stünden Sitzmöglichkeiten fast nur in der Außengastronomie zur Verfügung. Das will die FDP ändern.
Ältere und Einzelhandel könnten profitieren
Zusätzliche Sitzbänke würden die Aufenthaltsqualität verbessern und „niedrigschwellige Möglichkeiten für Pausen und Begegnungen schaffen“, heißt es in dem Antrag. Davon profitierten würden besonders ältere Menschen, Personen mit eingeschränkter Mobilität und Familien. „Der öffentliche Raum soll nicht nur zum Durchqueren da sein – er soll auch zum Verweilen einladen“, so die Begründung. Auch der Einzelhandel könne profitieren, da eine längere Verweildauer die Attraktivität der Altstadt als Einkaufsort stärke.
Die Stadtverwaltung solle nun geeignete Standorte für neue, barrierefreie Sitzbänke zu prüfen. Dabei sollen Verkehrs- und Rettungswege, Lieferzonen, die Außengastronomie sowie die Interessen der Gewerbetreibenden und der Denkmalschutz berücksichtigt werden. Ein Konzept für die Verteilung der Bänke sowie ein Zeitplan sollen dem Ortsbeirat innerhalb der nächsten drei Sitzungen vorgestellt werden.