Was mit den übriggebliebenen Lebensmitteln aus dem Stadion passiert

Wenn das Spiel vorbei und das Flutlicht aus ist, was passiert dann eigentlich mit den übriggebliebenen Lebensmitteln in der Opel Arena? Darabi Spanos vom Caterer „Gauls“ klärt auf.

Was mit den übriggebliebenen Lebensmitteln aus dem Stadion passiert

Bratwurst, Brötchen, Pommes: Wenn der FSV Mainz 05 ein Heimspiel in der Opel Arena austrägt, gehen reihenweise Lebensmittel über die Verkaufstheken des Stadioncaterers „Gauls“. Doch wie schwer ist es, die erforderliche Menge an Lebensmitteln für ein Heimspiel zu kalkulieren? Und was passiert eigentlich mit Würstchen und Brötchen, die nicht beim Kunden landen? Diese Frage hat sich auch Merkurist-Leser Mark in seinem Snip gestellt. Darin spricht er gerade in Bezug auf Fußball unter anderem von „Lebensmittelverschwendung“ und „Dekadenz“. Doch ist das wirklich so?

„Es hat uns in der Seele weh getan, solche Mengen an Lebensmitteln entsorgen zu müssen.“ - Darabi Spanos, Geschäftsführer „Gauls Catering“

„Gauls“-Geschäftsführer Darabi Spanos erklärt, dass man als Stadion-Caterer versuche, keine Lebensmittel zu verschwenden. Vor einigen Jahren sei es leider noch der Fall gewesen, dass mehrere hundert Kilo Lebensmittel nach den Spielen übrig geblieben sind. „Es hat uns in der Seele weh getan, solche Mengen an Lebensmitteln entsorgen zu müssen“, sagt Spanos.

In Zusammenarbeit mit Mainz 05 habe Gauls dann ein neues Konzept entworfen. „Wir haben unser Angebot verknappt. Es muss keiner mit leerem Magen nach Hause gehen, aber es bleiben nicht mehr so viele Lebensmittel übrig.“

Sollten doch Würstchen und Co. über bleiben, hat der Caterer auch dafür eine Lösung erarbeitet: „Diese Lebensmittel werden nach Spielende von der Pfarrer-Landvogt-Hilfe aus Mainz abgeholt“, so Spanos. Die gemeinnützige Einrichtung gibt die Lebensmittel an Bedürftige weiter. (df)

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