Mainzer Musiker Oliver Mager stellt spektakulären Musik-Truck vor

Das Beste aus der Corona-Krise machen, dieses Ziel hat sich der Mainzer Musiker Oliver Mager nicht ganz freiwillig gesetzt. Am Donnerstag präsentierte der Sänger am Rheinufer nun einen spektakulären Musik-Truck. Seine Antwort auf die Pandemie.

Mainzer Musiker Oliver Mager stellt spektakulären Musik-Truck vor

Wie so viele Künstler ist auch der Mainzer Musiker Oliver Mager schwer von der Corona-Krise gebeutelt. Als Kinder- und Fastnachtsliedermacher lebt er von Live-Auftritten in der Fastnachtskampagne, bei öffentlichen Festen oder Privatveranstaltungen und tritt rund 120 Mal pro Jahr auf. Um seinen eigenen Job ein bisschen krisensicherer zu machen, hat Mager nun ein Projekt gestartet, dass in Deutschland einzigartig sein dürfte. Denn mit seinem Musiktruck „Oli´s KiKoLiLa“ hat er sich nun seine eigene mobile Konzerthalle geschaffen. Am Donnerstag hat Mager das Gefährt am Mainzer Rheinufer präsentiert.

Herausgekommen ist ein Überraschungspaket, das mit vier Metern Höhe, rund acht Metern Länge und siebeneinhalb Tonnen Gewicht ganz schön eindrucksvoll daherkommt. Und weil Mager nicht einfach nur von der Ladefläche eines Lasters aus singen wollte, ist sein Musik-Truck auch mit einigem Zubehör ausgestattet. So gehören zur Oliver Mager-Live-Show nun auch eine Schnee- und eine Seifenblasen-Maschine, eine digitale LED-Leinwand und integrierte Licht- und Tontechnik. „Ich habe seit einem Jahr an diesem Konzept gefeilt, um eine aus meiner Sicht ultimative Kinder-Bühnenshow in ein Fahrzeug zu packen. Jetzt freue ich mich wie ein Kind, dass mein Traum wahr geworden ist“, erklärt Mager sein ungewöhnliches Konzept.

Komplettpaket dank Truck

Zudem können auf die LED-Leinwand Bilder vom Publikum, bunte Animationen oder auch eine Liveübertragung via Skype projeziert werden. „Wenn ich also ein Konzert in einer Kita gebe, dann können die Eltern der Kinder das ganze nicht nur dank der Kameras mitverfolgen, sie können auch selbst auf der Leinwand eingeblendet werden“, erklärt Mager. Auf der rund 18 Quadratmeter großen Bühne kann der Musiker im Solo auftreten oder bei Bedarf auch mit seiner Band. Mit den technischen Voraussetzungen könnten dann bis zu 1000 Zuhörer vor der Bühne beschallt werden. Wer Mager samt Musiktruck bucht, bekommt also praktisch alles auf einmal: Bühne, Licht, Ton, samt Künstler und Show. Wie Mager sagt, sei das größtmögliche Auftrittssetup in circa 90 Minuten aufgebaut, gleiches gelte für den Abbau.

Nun hofft der Mainzer Sänger, dass seine nicht ganz günstige Show häufig gebucht wird. „Mir ist klar, dass das nicht jede Kita einfach mal so buchen kann“, gibt Mager zu. „Aber größere Firmen können das zum Beispiel machen und eine Live-Show dann an eine Kita oder eine wohltätige Einrichtung spenden.“ Zu den Kosten erklärt Mager: „Wir haben wirklich viel Arbeit und Mühe in das Projekt gesteckt und klar ist auch, dass sich das Konzept tragen muss.“

Nach der Vorführung für Pressevertreter und Schaulustige am Donnerstagvormittag hat der Truck am kommenden Sonntag beim „Kultur im Park“-Festival seine Premiere vor zahlendem Publikum. Wie Mager selbst sagt, könne er dank des Trucks bald aber auch bundesweit im Einsatz sein.

Weitere Informationen zu „Oli’s KiKoLila“ findet ihr hier.

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