RMV will Einhaltung der Maskenpflicht in S-Bahnen stärker kontrollieren

Höhere Strafen befürwortet

RMV will Einhaltung der Maskenpflicht in S-Bahnen stärker kontrollieren

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) will künftig stärker kontrollieren, ob sich die Fahrgäste in den S-Bahnen an die geltende Maskenpflicht halten. Dazu will das Verkehrsunternehmen ein eigenes Team einsetzen, dass das Zugpersonal unterstützen soll.

So sollen mehr Fahrgäste ohne Maske auf ihr Fehlverhalten hingewiesen oder bei fehlender Einsicht von der Fahrt ausgeschlossen werden. „Die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV gibt es mittlerweile seit mehr als drei Monaten und überall werden Fahrgäste darauf hingewiesen. Es kann also wirklich niemand mehr behaupten, dass er nichts davon weiß“, so RMV-Geschäftsführer Knut Ringat.

Wer weiterhin ohne medizinisches Attest dagegen verstoße, müsse in stärkeren Kontrollen ohne weitere Verwarnung zur Verantwortung gezogen werden. „Womöglich helfen auch höhere Strafen, um diese Menschen zur Vernunft zu bringen“, so Ringat. „Wir sind immer noch mitten in der Pandemie, deshalb appelliere ich nochmals mit Nachdruck an alle Maskenverweigerer, sich wie die vielen, vielen verantwortungsvollen Fahrgäste an die Regeln zu halten und nur mit Mund-Nasen-Bedeckung den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.“

Neben den verstärkten Kontrollen, mit denen die Maskenpflicht strenger durchgesetzt werden soll, hat der RMV noch weitere Maßnahmen ergriffen, um unter den Fahrgästen ein Bewusstsein dafür zu schaffen. So wurden bereits zu Beginn der Maskenpflicht tausende Masken kostenlos an Bahnhöfen verteilt. Für Kunden, die in Vertriebsstellen eine Fahrkarte kaufen, stellt der RMV den Vertriebspartnern ebenfalls Masken zur Verfügung, die kostenlos verteilt werden dürfen. Außerdem können Verkehrsunternehmen Masken des RMV beziehen und diese in den Fahrzeugen gezielt an Fahrgäste ausgeben, die ihre Mund-Nasen-Bedeckung nicht dabei haben. (mo)

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