Hohe Auslastung der Linie 62: Das rät die Mainzer Mobilität

Die Fahrplanumstellung im vergangenen Dezember sorgte nicht bei allen Kunden für Freude: Einige Merkurist-Leser kritisieren vor allem die hohe Auslastung der Linie 62. Was die Gründe dafür sein könnten und welche Alternativen es gibt.

Hohe Auslastung der Linie 62: Das rät die Mainzer Mobilität

Seitdem die Busse der Mainzer Mobilität (MM) nach dem neuen Fahrplan fahren, gab es nicht nur positives Feedback der Kunden: Immer wieder werden vor allem in den sozialen Medien die Änderungen kritisiert. So auch die Umstellung der Linie 62, die laut MM gerade besonders hoch ausgelastet ist. Um die Fahrgäste über Alternativen zu informieren, hat die Mainzer Mobilität (MM) Tipps veröffentlicht.

Demnach gibt es für bestimmte Abschnitte alternative Linien. Auf der Internetseite heißt es: „Von der Zwerchallee zur Neustadt gelangen Sie auch mit der Linie 71. Diese hält unter anderem an den Haltestellen Feldbergplatz, Kaisertor und Landtag und fährt auch weiter zum Höfchen.“

Von der Neustadt (Haltestellen Goetheplatz, Sömmeringstraße und Synagogenplatz) aus könne man mit der Linie 28 zum Höfchen fahren. Diese halte dort in der Quintinsstraße. Wer aus Weisenau in die Altstadt fahren möchte, dem empfiehlt die MM auf die Linie 63 umzusteigen. Mit dieser gelange man vom „Alten Friedhof“ in sechs Minuten zum Stadtpark und in 13 Minuten zum Höfchen.

Gründe für hohe Auslastung

Grund für die gerade sehr hohe Auslastung der Linie 62 könnte die aktuelle Sperrung der Theodor-Heuss-Brücke sein, so Michael Theurer. Viele, die sonst mit dem Auto gefahren sind, fahren nun vielleicht mit dem Bus. Dadurch seien die Busse vor allem in der Zeit zwischen 7 und 8 Uhr morgens besonders ausgelastet. „Obwohl in dieser Zeit fast alle Fahrzeuge, etwa 175, im Einsatz sind“, erklärt Theurer.

Die MM beobachte die Verkehrssituation in Mainz, an manchen Stellen sei teilweise schon nachgesteuert worden. Sollten die Kunden auf bestimmte Probleme aufmerksam werden, sollen sie sich an den Verkehrsservice der MM wenden. Wenn an einer Stelle vermehrt Beschwerden eingehen, werde die Situation überprüft werden, so Theurer. (rk)

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