Keine OP-Masken mehr in Bus und Bahn erlaubt

Wegen Änderung des Infektionsschutzgesetzes

Keine OP-Masken mehr in Bus und Bahn erlaubt

Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes treten ab Samstag (24. April) auch Neuerungen in Mainzer Bussen und Bahnen in Kraft. Das Tragen von OP-Masken im öffentlichen Nahverkehr ist damit nicht mehr ausreichend. Das teilt die Mainzer Mobilität mit.

Fahrgäste müssen demnach ab Samstag Atemschutzmasken (FFP2, KN95- oder N95) tragen. „Eine medizinische OP-Maske hat keine vergleichbare Schutzwirkung wie eine FFP2-Maske und ist daher in den Bussen und Straßenbahnen der Mainzer Mobilität, in den MainzRIDERn und an den Haltestellen nicht mehr ausreichend“, so die Verkehrsgesellschaft. Die Fahrer und das Kontroll- und Servicepersonal sind davon aber ausgenommen. Bei Kontakt mit den Fahrgästen ist lediglich eine medizinische Gesichtsmaske vorgeschrieben.

Die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-, KN95- oder N95-Maske gilt außerdem nicht für

  • Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben

  • Personen mit einer ärztlich bescheinigten gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung

  • gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren sowie ihre Begleitpersonen

In einem Fahrzeug soll zudem nur noch die Hälfte der Fahrgäste mitgenommen werden, die dort eigentlich Platz hätten. Es sei eine Fahrgastbegrenzung von 50 Prozent anzustreben. „Die Mainzer Mobilität setzt bereits zusätzliche Fahrzeuge ein, um zu einer Entzerrung in den Stoßzeiten beizutragen“, erklärt das Unternehmen. Fahrgäste, die zeitlich etwas flexibel sind, werden speziell in den Stoßzeiten zwischen 7 und 8:30 Uhr und 15:30 bis 18 Uhr gebeten, auf Busse und Straßenbahnen auszuweichen, die geringer ausgelastet sind. Aktuell sieht die Mainzer Mobilität - bis auf Einzelfälle, die sich im ÖPNV aber nie vermeiden lassen – in dieser Vorgabe aber kein größeres Problem. Derzeit sind die allermeisten Fahrzeuge deutlich weniger als zur Hälfte ausgelastet.

Diese Regelungen gelten, bis die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen unter 100 liegt.

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