Wen sich Mainzer Promis als Oberbürgermeister wünschen

Mainz wählt sein Stadtoberhaupt: Bei der Oberbürgermeister-Wahl am 27. Oktober stehen fünf Kandidaten zur Auswahl. Wir haben prominente Mainzer gefragt: Wen wollt ihr wählen und warum? Hier sind die Antworten.

Wen sich Mainzer Promis als Oberbürgermeister wünschen

Am 27. Oktober haben die Mainzer die Wahl: Dann können Sie entscheiden, wer Oberbürgermeister von Mainz wird - oder bleibt. Außer Amtsinhaber Michael Ebling (SPD) stehen Nino Haase (parteilos), Tabea Rößner (Grüne), Martin Malcherek (Linke) und Martin Ehrhardt (Die Partei) zur Wahl. Bekommt keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit von mindestens 50 Prozent der Stimmen, entscheidet am 10. November eine Stichwahl.

Wir haben schon jetzt mehrere bekannte Mainzer gefragt, wem sie ihre Stimme geben werden. Nicht jeder Prominente wollte sich öffentlich äußern, doch einige von ihnen verrieten uns ihre Favoritin oder ihren Favoriten.

Wem Mainzer Promis ihre Stimme geben

Fastnachtsstar Thomas Neger

Ich wähle Nino Haase, weil Unabhängigkeit unserer Stadt extrem gut täte.“

TV-Bekanntheit Josephine Jochmann („Austria’s Next Top Model“)

„Ich wähle Michael Ebling, da ich finde, dass er in seiner bisherigen Amtszeit einen guten Job gemacht hat und (fast) immer zum Wohle von Mainz entscheidet. Wünschen würde ich mir, dass er sich in seiner hoffentlich weiteren Amtszeit noch mehr für ein geselliges Mainz ausspricht und etwas tut, um dem Aussterben des Nachtlebens in einer Studentenstadt entgegen zu wirken.“

Kabarettist und Entertainer Lars Reichow

„Ich wähle Tabea Rößner, weil es nach 2000 Jahren Männerwirtschaft in der Geschichte der Stadt Mainz möglich und nötig ist, eine kluge und kompetente Frau zur Oberbürgermeisterin zu machen. Mainz muss grüner werden, wir brauchen eine geplante Stadtentwicklung und - endlich wieder - ehrgeizige Entscheidungen!“

Gastronom Peter Leussler („Metzgerei beim Peter“)

„Ich wähle Nino Haase, ein junges Gesicht, das alte Strukturen aufreißt - und finanziell unabhängig und ökologisch interessiert ist!“

Enrique Doleschy („Mr. Gay Europe“)

„Ich wähle Tabea Rößner. Für mich gibt es nur eine Zukunft und diese ist grün. Auch wenn ihre Partei meinen Job als Berater beschneiden möchte und mir damit Steine in den Weg legt. Ich sehe hier trotzdem das gesamte Bild für unsere Gesellschaft. Mehr ÖPNV in Mainz, weniger Autos, mehr Nachhaltigkeit... Profit darf nicht über allem stehen, das muss jedes Unternehmen lernen.“

Gastro-Legende Wolfgang „Wolfi“ Klein („Zum Löwen“)

Oberbürgermeisterwahl! Bin hin- und hergerissen,
was soll ich tun für ein gutes Gewissen?
Für die Gerechtigkeit wäre der Martin Malcherek gut,
fürs Humoristische macht der Martin Ehrhardt Mut.
Sportlich und weltmännisch brauchen wir Nino Haase,
Tabea Rößner sorgt in Mainz für eine grüne Oase.
Doch für das Blut in den Meenzer Adern
wollen wir wieder den Michael Ebling haben.

Logo