Tabea Rößner will Oberbürgermeisterin werden

Jetzt hat Amtsinhaber Michael Ebling (SPD) eine weitere Konkurrentin bei der Oberbürgermeisterwahl im Oktober: Tabea Rößner tritt für die Grünen an. Für welche Themen sie sich einsetzen will, verriet sie am Freitag.

Tabea Rößner will Oberbürgermeisterin werden

Jetzt ist es offiziell: Tabea Rößner tritt am 27. Oktober als Kandidatin der Grünen zur Mainzer Oberbürgermeisterwahl an. Das gab die Partei am Freitagmittag (7. Juni) im Mainzer Volkspark offiziell bekannt. „Ich will neue Impulse setzen. Für ein lebenswertes Mainz“, sagt Rößner.

Schwerpunkte ihres Wahlprogramms sind die Themen Wohnen, Familie, Mobilität, Lärm- und Luftbelastung, Klimawandel und Digitalisierung. „Für mich geht es darum, Perspektiven zu eröffnen, wie sich Mainz weiterentwickeln muss“, erklärt Tabea Rößner. Dabei setzt die Grünen-Kandidatin nicht nur auf ihr Wahlprogramm, sondern auch auf Dialog mit den Bürgern.

Die Gegenkandidaten

Damit hat der derzeitige Mainzer Oberbürgermeister, Michael Ebling (SPD), außer Nino Haase (CDU) eine weitere Konkurrentin um das Amt. Tabea Rößner ist davon überzeugt, andere Erfahrungen und einen anderen Politikstil ins Rathaus zu bringen: „Ich bin eine berufstätige Mutter, die auch weiß wie hart es ist, sich im Alltag und im Beruf durchzusetzen. Ich glaube, dass ich als Frau einen anderen Ansatz habe und mehr moderieren kann“, sagt Rößner. „Ich kann gut zuhören und ich möchte den Menschen das Gefühl geben, dass sie angehört werden, wir ernsthaft über die Ideen diskutieren und versuchen sie umzusetzen.“

In ihrer Kandidatur wird Tabea Rößner unter anderem von ihren Parteikollegen Günter Beck und Katrin Eder unterstützt. Rößner hat seit 2013 für den Wahlkreis Mainz einen Platz im Bundestag. Ob die Bundestagsabgeordnete für das Oberbürgermeisteramt in Mainz ihr Mandat in Berlin niederlegen wird, sei noch nicht entschieden. Nun konzentriere sie sich zunächst auf die Oberbürgermeisterwahl in Mainz. „Das wird ein ganz spannender Wahlkampf“, so Rößner. (rk)

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