Ausgangssperre: Was Hundebesitzer jetzt wissen sollten

Das gilt jetzt für Hundesbesitzer

Ausgangssperre: Was Hundebesitzer jetzt wissen sollten

Seit Gründonnerstag um 0 Uhr gilt in Mainz eine Ausgangssperre. Bis einschließlich 11. April ist es dann jeden Abend ab 21 Uhr bis zum nächsten Morgen um 5 Uhr verboten, sich außerhalb der Wohnung aufzuhalten. Doch was machen nun Hundebesitzer, deren Tiere dringend vor die Tür müssen, um ihr Geschäft zu verrichten?

Müssen Hundebesitzer für ihren Vierbeiner nun notgedrungen ein Katzenklo aufstellen oder mit dem Tier im eigenen Garten Gassi gehen - sofern der vorhanden ist? Auch in diesem Fall gibt es jedenfalls eine eindeutige Regelung in der aktuellen Verordnung. Denn es liegt ein „triftiger Grund“ vor, der es erlaubt, seine Wohnung zu verlassen, um mit seinem Hund Gassi gehen zu können. Allerdings darf für diese „Versorgung von Tieren“ lediglich eine Person mit dem Hund auf der Straße oder Feld unterwegs sein.

Des Weiteren berechtigt auch „ein akuter medizinischer Notfall“ bei Tieren die Besitzer dazu, das Haus auch während der Ausgangssperre mit ihrem Hund zu verlassen, um diesen behandeln zu lassen.

Und sollte außerhalb der Ausgangssperre einmal das Futter für Bello ausgehen, dann kann sein Herrchen auch im Tierfachmarkt einkaufen. Denn „Tierbedarfsmärkte“ und „Futtermittelmärkte“ sind genauso wie Supermärkte von den Geschäftsschließungen während Corona ausgenommen.

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