Mainzer Bank muss knapp 15 Millionen Euro Strafe zahlen

Dänisches Gericht spricht Urteil

Mainzer Bank muss knapp 15 Millionen Euro Strafe zahlen

Die Mainzer North Channel Bank ist am Montagabend von einem dänischen Gericht zu einer Geldstrafe von 14,7 Millionen Euro verurteilt worden. Das bestätigt die Bank in einer Pressemitteilung.

Die Mainzer Bank soll mitgeholfen haben, den dänischen Staat mit fingierten Aktiengeschäften zu hintergehen. Der Schaden soll sich auf beinahe 1,7 Milliarden Euro belaufen. Die North Channel Bank hat das Urteil bereits akzeptiert. Im Juni 2017 hatte eine Durchsuchung in den Räumen der Bank in Mainz stattgefunden (wir berichteten).

Die Geschäftsleitung der North Channel Bank erklärte nun in einem Statement: „Wir möchten gerne zum Ausdruck bringen, dass wir als neue Geschäftsleitung der Bank damit zufrieden sind, dass mit dem Urteil ein Schlusspunkt in dieser Sache gesetzt wird.“ Man habe in den vergangenen zweieinhalb Jahren die gesamte Energie darauf verwendet, „in der Bank aufzuräumen“.

Die Zusammenarbeit mit den Behörden in Deutschland und Dänemark sei „eng“ verlaufen. „Mit dem heutigen Urteil sind wir einen großen Schritt weiter in eine Richtung gekommen, die das Überleben der Bank sichert und damit auch mehr als 50 Arbeitsplätze für Kolleginnen und Kollegen, die nichts mit den genannten Aktivitäten zu tun hatten.“ (ms)

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