Die Marienhaus-Gruppe richtet ihre Kliniken und weitere Einrichtungen neu aus. Wie die Unternehmensgruppe am Montag mitteilt, werden die Standorte bis zum Jahresende in operativ eigenständige Gesellschaften überführt. Bisher waren die meisten Einrichtungen in der Marienhaus Kliniken GmbH zusammengefasst.
Die Kliniken werden künftig drei neuen Regionen zugeordnet: Hochwald-Saar, Mitte/Süd und RLP Nord/NRW. Jede Klinikgesellschaft wird dann von einem Regional- und einem Klinikgeschäftsführer geleitet. Die bisherigen kaufmännischen Direktoren der Standorte werden zu Klinikgeschäftsführern ernannt.
Einheitliche Namen
Die Neuausrichtung sei auch eine Reaktion auf die geplante Krankenhausreform. „Krankenhäuser stehen vor der Aufgabe, die Krankenhausreform umzusetzen, Versorgungsstrukturen weiterzuentwickeln und in Spezialisierung zu investieren“, erklärt Sebastian Spottke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Marienhaus GmbH. Dies erfordere „unternehmerische Gestaltungsfreiheiten“ für die Kliniken vor Ort.
Ziel sei es, weiterhin eine „sichere und verlässliche wohnortnahe Versorgung zu gewährleisten und gleichzeitig die notwendige regionale Flexibilität zu stärken“, so Spottke. Die einzelnen Einrichtungen sollen so flexibler auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort reagieren können. Auch die Namen der Kliniken würden weitgehend vereinheitlicht. Sie sollen künftig aus dem Unternehmensnamen, einem Schutzpatron und der Ortsangabe bestehen.
Neue Gesellschaft für Reha-Kliniken
Ebenfalls neu geordnet werden die geriatrischen Rehabilitationskliniken der Gruppe. Der Mainzer Standort wird künftig mit Burgbrohl und Hermeskeil unter dem Dach der neu gegründeten Marienhaus Reha GmbH gebündelt. Die Geschäftsführung übernehmen Christian Link und Claudia Häfner.