Die SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Altstadt fordert die Einführung von sogenannten Pfandringen an öffentlichen Plätzen. Ein entsprechender Antrag an die Stadtverwaltung soll in der Sitzung des Ortsbeirats am Mittwoch (11. März) beschlossen werden.
Mit den Pfandringen soll das Müllproblem durch achtlos weggeworfene Pfandflaschen und -dosen reduziert werden. So könnten Glas oder Aluminium zum einen wiederverwertet werden, zum anderen soll das System Pfandsammlern zugute kommen. Sie müssten dann nicht mehr „in dreckigen Mülleimern oder Containern herum wühlen“, heißt es in dem Antrag. Das System wird an Mülleimern befestigt und bietet Platz für mehrere Flaschen oder Getränkedosen.
Bereits in vielen Städten etabliert
Als mögliche Standorte schlägt die SPD öffentliche Plätze und Grünanlagen wie den Tritonplatz, den Schillerplatz und das Rheinufer vor.
Das Konzept ist nicht neu: In 70 deutschen Städten, darunter an 15 Stellen in Frankfurt am Main, gibt es die Initiative mit dem Namen „Just for Pfand“ bereits. Auch wenn beispielsweise beim Mainzer Marktfrühstück ein Pfandsystem bestehe, seien die Ringe für Besucher, die ihre Flaschen nicht zurückgeben, eine sinnvolle Ergänzung, so die Fraktion.