Heiligkreuz-Viertel: Entwurf für nächstes Baufeld steht fest

Fachjury: „Zeitgemäß, prägnant und doch zurückhaltend“

Heiligkreuz-Viertel: Entwurf für nächstes Baufeld steht fest

Das Heiligkreuz-Viertel nimmt weiter Gestalt an — nun steht der Sieger des Architektenwettbewerbs für das Baufeld 07 fest. Der Entwurf der „arus GmbH“ aus Püttlingen und Trier setzte sich gegen drei Konkurrenten durch.

Der prämierte Entwurf mit einem bogenförmigen und einem L-förmigen Baukörper überzeugte laut der Fachjury mit seinen „hohen städtebaulichen und architektonischen Qualitäten“. Er vereine eine „zeitgemäße, prägnante und doch zurückhaltende Architektursprache, eine gut gegliederte Fassadengestaltung und wertige Materialien und Details“.

Baudezernentin Marianne Grosse (SPD) hat den Entwurf gemeinsam mit einer Fachjury ausgewählt. „Der Siegerentwurf mit seiner prägnanten Architektur wird das Heiligkreuz-Viertel bereichern und einen Beitrag zur Qualität des neuen Quartiers liefern, auf den sich die künftigen Bewohner freuen können.“

Das Baufeld gehört der „GEKOBA Gesellschaft für Kommunalbauten mbH“ aus Saarbrücken, die es im Sommer 2019 von den Mainzer Stadtwerken erworben hatte. Hier sollen circa 90 Mietwohnungen entstehen. Der nächste Schritt nach dem Wettbewerb sind vorbereitende Maßnahmen für den Bauantrag.

Hintergrund

Gemeinsam mit der Stadt Mainz und weiteren Partnern entwickeln und vermarkten die Mainzer Stadtwerke das Heiligkreuz-Viertel. Im neuen Quartier sollen über auf 34 Hektar unter anderem rund 2000 Wohnungen entstehen. Schon zweieinhalb Jahre nach Baurechtschaffung sind zehn Baufelder mit knapp 700 Wohneinheiten vermarktet, und in Planung oder Bau. 25 Prozent aller Wohnungen werden als geförderte Wohneinheiten realisiert. (ts)

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