Kinderladen Wirth: Wie die Stadt Mainz nun auf den Leerstand reagiert

Um die Innenstadt zu beleben, werden in Mainz jetzt leere Schaufenster mit Motiven beklebt. Nun war der erste Leerstand an der Reihe.

Kinderladen Wirth: Wie die Stadt Mainz nun auf den Leerstand reagiert

In der Mainzer Innenstadt wurde am Donnerstag das erste leerstehende Schaufenster anlässlich eines neuen Projekts mit Mainzer Motiven beklebt. Wie die Stadt mitteilt, handelt es sich um die Fläche des ehemaligen Kinderladens Wirth.

Das Projekt „Leerstandsbeklebung“ hat laut der Verwaltung zum Ziel, ungenutzte Ladenflächen optisch aufzuwerten und damit zu einer „lebendigeren Innenstadt“ beizutragen. Dafür werden die Schaufenster großflächig mit „identitätsstiftenden Mainz-Motiven und Illustrationen“ beklebt.

Präsentation der Flächen weiterhin möglich

„Mit der ersten umgesetzten Beklebung wird sichtbar, wie Leerstände kurzfristig attraktiver gestaltet und positiv in das Stadtbild integriert werden können“, erklärt Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz dazu. Die Präsentation und Vermarktung der Flächen für potenzielle Nachmieter sei weiterhin möglich.

Die Illustrationen wurden von der Agentur Alma entwickelt und vom Atelier 55 angebracht. Eigentümer, die ebenfalls Interesse an einer Beklebung ihres Leerstands haben, können sich an die Wirtschaftsförderung Mainz wenden.