Wer auf das „Chilli Pepper Rock Café“ folgt

Knapp 15 Jahre lang führte Andreas Kugel-Mayer erfolgreich das „Chilli Pepper Rock Café“ in der Malakoff-Passage. Nach seinem Rückzug 2020 stand der Laden zuletzt leer. Jetzt gibt es einen Nachfolger, der allerdings ganz andere Gerichte anbietet.

Wer auf das „Chilli Pepper Rock Café“ folgt

Saftige Steaks, Schnitzel und Klassiker der „TexMex“-Küche" - unter anderem dafür war das „Chilli Pepper Rock Café“ in Mainz bekannt. Chef des vor allem bei Motoradfahrern beliebten Restaurants war Andreas Kugel-Mayer. Seit 2006 führte er das Lokal, das in der Malakoff-Passage beheimatet ist. Doch im vergangenen Jahr gab Kugel-Mayer das „Chilli Pepper“ auf und zog sich zurück. Einen Nachfolger gab es damals nicht. Doch das ändert sich nun. Trotz Lockdown wird dort in den nächsten Wochen ein neues Restaurant eröffnen: Das „Yuki“. Gegenüber Merkurist erzählt Inhaberin Haisu Chen, was die Kunden dort demnächst geboten bekommen.

„Kein chinesischer Drache als Deko“

„Wir sind ein modernes asiatisches Restaurant und bieten unter anderem Gegrilltes, Sushi sowie viele neue, gesunde Gerichte und auch asiatische Cocktails an“, sagt Chen. Aus rund 100 Gerichten können Kunden dann auswählen. Das „Yuki“ will vor allem auch ein Restaurant für junge Leute sein. So setze man nicht mehr auf den ganz klassischen Einrichtungsstil, den man aus vielen asiatischen Restaurants kennt. „Einen chinesischen Drachen wird es als Deko nicht geben“, sagt Chen.

Dafür sehr moderne Möbel, die das „Yuki“ extra aus Italien liefern lässt. „Die Einrichtung wird insgesamt eine große Überraschung für unsere Gäste sein.“ Momentan laufe aber noch der Umbau. In etwa drei oder vier Wochen könnte dieser dann abgeschlossen sein. Doch öffnen wird das Restaurant dann aber noch nicht. „Eigentlich hatten wir angepeilt, im April zu eröffnen, doch aufgrund des Lockdowns hoffen wir nun auf den 1. Mai“, so Chen. Die Idee, ein Restaurant in Mainz zu eröffnen, hatte Chen schon länger. Als sie dann einmal in der Innenstadt unterwegs gewesen ist, habe sie schließlich zufällig gesehen, dass das „Chilli Pepper“ frei geworden ist.

Wie Chen sagt, habe sie hierauf sofort Kontakt mit den Vermietern aufgenommen. Und nach langen und intensiven Gesprächen habe sie nach etwa einem halben Jahr den Zuschlag bekommen. Wenn das „Yuki“ schließlich eröffnet hat, dann wollen Chen und ihr Team den Fokus auch auf das Mittagsgeschäft setzen. So werden diverse Gerichte für unter zehn Euro angeboten - vorerst natürlich nur zum Mitnehmen. Es sei denn, die Corona-Regelungen hätten sich bis Mai so geändert, dass die Gäste auch im Innenraum auf den italienischen Möbeln Platz nehmen und bestellen könnten.

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