Was in das ehemalige Bräustüberl in der Rheinstraße kommt

Früher gab es hier Leberknödel, Schnitzel und Haxn. Doch statt bayerischer Küche wird im ehemaligen Bräustüberl demnächst Craft Beer aus aller Welt angeboten. Das „naïv“ soll Anfang März eröffnen. Was die Gäste erwartet.

Was in das ehemalige Bräustüberl in der Rheinstraße kommt

Die Location ist ein Ort mit Biergeschichte: Im ehemaligen Paulaner Bräustüberl in der Rheinstraße 45 wird momentan noch gewerkelt und gebaut. Doch Anfang März öffnet hier die Craft Beer-Bar „naïv“. Die Geschäftsführer und selbsternannten „Craft Beer Nerds“ Christian Daam und Sascha Euler wollen ihren Gästen hier eine außergewöhnliche Location und rund 100 Biere bieten.

„Gastronomie 3.0“

Bereits 2013 hatten die Geschäftsleute in Frankfurt die erste „naïv“-Bar eröffnet. Jetzt wollen die beiden auch in Mainz durchstarten. Dabei versuchen sie, die Mainzer mit einem besonderen Konzept für sich zu gewinnen. „Je nach Anlass und Tageszeit lässt sich der Laden von einer Bar zu einem Tasting Room oder einem Store verwandeln. Wir nennen das Gastronomie 3.0“, sagt Euler. Samstagabends sei normaler Barbetrieb. Mittwoch bis Samstag öffne tagsüber der Store, wo Tastingprodukte verkauft würden.

Die Verkostungen, die in regelmäßigen Abständen stattfinden, bezeichnen Daam und Euler als „Genussveranstaltungen“. Brauer und Biersommeliers, darunter auch Euler selbst, moderieren die Tastings, die immer unter einem anderen Motto laufen. „Beim Food-Pairing kombinieren wir Käse- und Biersorten, die geschmacklich zusammenpassen“, so Euler. Maximal 30 Personen können an einem Tasting teilnehmen. Auf Wunsch führen die „Craft Beer Nerds“ auch private Veranstaltungen durch.

Einmal monatlich finden im „naïv“ auch Braukurse statt, die Julian Menner, Mitglied der Nationalmannschaft der Biersommeliers, moderiert. In sechs Stunden brauen die maximal 18 Teilnehmer dabei ihr eigenes Bier und werden wie beim Tasting in die Geschichte und verschiedenen Geschmäcker eingeführt. „In unserem Laden in Frankfurt jedenfalls sind die Gäste jedes Mal begeistert und wollen die Bar anschließend gar nicht mehr verlassen“, erzählt Euler.

Craft Beer aus der ganzen Welt

Auch wenn im Laden aktuell noch gebaut wird, haben Daam und Euler schon genaue Vorstellungen, wie der Betrieb in Zukunft aussehen soll. „Es wird zwei große Tische geben, an denen insgesamt 30 Leute Platz nehmen können “, so Euler. Ziel ist es, dass auch fremde Menschen ins Gespräch kommen und eine heimische Atmosphäre entsteht. „Es wird auch Couches mit großen Kissen geben, damit man sich wohlfühlt“, sagt Euler. Rund 100 Biersorten werden Daam und Euler in ihrer Bar anbieten. „Wir schenken nationale und internationale Biere aus, Hauptsache kein Industriebier“.

Der genaue Eröffnungstermin im März und die Öffnungszeiten des Stores und der Bar sowie Termine für Tastings können der Internetseite entnommen werden.

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