„Echt Meenz“: Neues Konzept bietet Essküche und Hofladen

Vollwertige, traditionelle Mahlzeiten und nachhaltige Lebensmittel - das soll es bald komprimiert an einem Ort in der Mainzer Innenstadt geben. In Bahnhofsnähe eröffnet Alexander Schäfer sein „Echt Meenz“ und setzt dabei auf eine neues Konzept.

„Echt Meenz“: Neues Konzept bietet Essküche und Hofladen

Essen „wie bei Muttern“ und regionale Produkte einkaufen in der Mainzer Innenstadt: Mit „Echt Meenz“ präsentiert Inhaber Alexander Schäfer ab Mitte Juni ein neuartiges Konzept in der Bahnhofstraße. Mit einer Kombination aus Essküche, in der traditionelle (Mainzer) Gerichte serviert werden, und einem angrenzenden klassischen Hofladen will Schäfer Kunden für das „Echt Meenz“ gewinnen.

Idee der Essküche

Wie Schäfer, selbst gebürtiger Mainzer, gegenüber Merkurist sagt, sei das „Echt Meenz“ als Bekenntnis zu einer guten, regionalen Küche zu verstehen. „Wir bieten frisch zubereitete heimische Kost ohne Schnörkeleien und ohne neumodischen Food-Hype.“ Die Zutaten dazu stammten allesamt von Metzgern oder Bauern aus Mainz und Umgebung. Doch es gebe einige Zweifler, was sein neues Konzept angeht, sagt Schäfer. „Als es sich in der Gastroszene herumsprach, gab es einzelne Stimmen, die es eher kurios oder gar völlig exotisch fanden, am Bahnhof deutsche Gerichte in einer Essküche anzubieten.“ Schäfer sieht das jedoch ganz anders. Gerade am Bahnhof, wo es meist nur asiatisches Essen, Currywurst oder Döner gebe, habe Hausmannskost seine Berechtigung. Mit der traditionellen deutschen Küche wolle das „Echt Meenz“ somit zur kulinarischen Vielfalt beitragen. „Rezepte, die Mama und Oma schon gekocht haben, sind auch heute noch lecker“, sagt Schäfer.

Und so gibt es außer Fleischwurst unter anderem „Sattmacher“, wie das „Kiez-Schnitzel“, das aus paniertem Weißwurst-Brät mit einer Käse-/Kochschinken-Füllung besteht, oder Rippchen und auch verschiedene Frikadellen-Sorten sowie Rinderbrust. Dazu gibt es handgemachten Kartoffelbrei, Kartoffelsalat sowie beispielsweise auch mit Riesling abgeschmecktes Sauerkraut oder frischen Krautsalat. Außerdem stehen „Salat-Schüsseln“ - vegetarisch oder mit Fleischwurst - auf der Karte sowie handgemachte „Meenzer Weck“, entweder deftig oder vegan beziehungsweise vegetarisch belegt. Außerdem gibt es „Meenzer Dippcher“ auf Kartoffelbasis und auch Nachtisch wie Kokos-Milchreis oder Apfelkuchen aus eigener Herstellung. Wie Schäfer sagt, gebe es die Essensangebote im „Echt Meenz“ zu „normalen und keinen Gourmet-Preisen.“ So müssen Kunden in der Essküche mit Preisen zwischen 4 und 9,50 Euro (je nach Größe der Portion) rechnen.

Serviert werden die Gerichte dann unter sechs Meter hohen Stuckdecken. Zur Einrichtung vor Ort gehören unter anderem auch ein Tresen aus Granit und antike Möbel, die Schäfer aus Wien nach Mainz geholt hat. Eröffnen soll das „Echt Meenz“ dann am 15. Juni. Dabei soll die Essküche von 11 Uhr bis 0 Uhr geöffnet sein. Später sei dann einmal angedacht, die Öffnungszeit bis 2 Uhr nachts zu verlängern, sagt Schäfer. Alle Gerichte werden aber auch nach Hause geliefert.

Das gibt’s im Hofladen

Gleich neben der Essküche gibt es dann den „Echt Meenz“-Hofladen. Dort werden beispielsweise verschiedene Feinkost-Salate, Fruchtaufstriche und Dips in verschiedenen Variationen angeboten sowie eine große Auswahl an fertigen Gerichten, die in Gläsern eingekocht sind, wie Hühnerfrikassee oder Gulasch.

Außerdem können Kunden Kartoffeln in unterschiedlichen Kocheigenschaften kaufen - im Sack, geschält oder auch gegart vom Kartoffelhof Engmann. Der Hofladen wird dann zwischen 10 und 0 Uhr geöffnet sein.

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