Trabert als Vorsitzender von „Armut und Gesundheit“ verabschiedet

Gerhard Trabert musste sein Amt als Vorsitzender des Mainzer Vereins „Armut und Gesundheit“ aus gesundheitlichen Gründen niederlegen. Der Verein hat nun einen neuen Vorstand gewählt.

Trabert als Vorsitzender von „Armut und Gesundheit“ verabschiedet

Der Gründer und langjährige Vorsitzende des Mainzer Vereins „Armut und Gesundheit in Deutschland e. V.“, Prof. Dr. Gerhard Trabert, hat nun offiziell sein Amt niedergelegt. Grund dafür ist eine schwere Erkrankung (wir berichteten).

Als Würdigung seiner Verdienste ernannte die Mitgliederversammlung Trabert einstimmig zum ersten Ehrenmitglied des Vereins. Der Verein dankte ihm für sein „unermüdliches Engagement und seine Leidenschaft“ und wünschte ihm und seiner Familie viel Kraft.

Vorstand neu aufgestellt

Um die anstehenden Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen, wurde der Vorstand während der Jahreshauptversammlung neu aufgestellt. Neuer 1. Vorsitzender ist der bisherige 2. Vorsitzende, Dr. Dr. Rahim Schmidt. Zur neuen 2. Vorsitzenden wurde Dr. Margret Pohl gewählt. Die Kinderärztin ist seit Jahrzehnten ehrenamtlich im Verein aktiv.

Neue Kassenwartin ist Nina Behringer, die das Amt bereits seit Mitte 2025 innehat. Zusätzlich wurde der Vorstand um vier Beisitzende erweitert: die Pflegefachkraft und Journalistin Ilona Hartmann, der IT-Fachmann Jörg Gusek, die Promovierende der Jugendpsychologie Franziska Zmatlik und der Zahnarzt Peimann Niaei.

Neuer Geschäftsführer ab Mai

Ab Mai 2026 wird zudem Martin Wick als neuer Geschäftsführer das Team ergänzen. Er leitet aktuell das Patientenmanagement der Universitätsmedizin Mainz und hat in dieser Funktion bereits häufiger mit dem Verein zusammengearbeitet.

Trotz des Ausfalls von Trabert blickt der Verein nach eigenen Angaben auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück.

Hintergrund

Armut und Gesundheit in Deutschland e. V. ist ein gemeinnütziger Verein in Mainz. Er arbeitet unter anderem präventiv mit Kindern und Jugendlichen in benachteiligten Quartieren, bietet finanziell benachteiligten und nicht krankenversicherten Menschen akute medizinische Versorgung an und berät auf dem Weg ins Sozialsystem.