Finther Markthalle bald mit neuem Konzept wieder geöffnet

Aus dem Bistro in der Finther Markthalle wird „markthalle - restaurant&bistrobar“: Seit März ist der Mainzer Aljoscha Brosius neuer Pächter des Restaurants. Was er plant, hat er Merkurist erzählt.

Finther Markthalle bald mit neuem Konzept wieder geöffnet

Als Koch ein eigenes Restaurant haben: Diesen Traum erfüllt sich Aljoscha Brosius. Er übernimmt als neuer Pächter die Finther Markthalle. Unter dem neuen Namen „markthalle - restaurant&bistrobar“ will er das alte Konzept modernisieren, aber immer noch bodenständige Gerichte anbieten.

„Klassisch Omas Hausmanskost“

Schon seit Anfang Januar war die Übernahme in Planung: „Die ersten Gespräche gab es bereits Anfang des Jahres, seit März ist nun auch der Vertrag unterschrieben“, erzählt Brosius. Schon seit seinem 16. Lebensjahr arbeitet er als Koch, war vorher in verschiedenen Mainzer Restaurants als Restaurantleiter tätig. „Wenn man immer Führungspositionen übernommen hat, möchte man irgendwann auch mal was Eigenes machen“, erzählt der 32-Jährige. Das will er jetzt mit der Eröffnung der neuen Markthalle tun: „Eigentlich sollte es ganz schnell gehen. Wir wollten Anfang Mai eröffnen. Das hat sich nun aber nach hinten verschoben.“

Wegen der aktuellen Corona-Situation ist das Eröffnungsdatum unsicher. „Wir planen nun mit dem 1. Juni und hoffen, dass die Bestimmungen bis dahin etwas gelockert werden, sodass wir eröffnen dürfen.“ Dann erwartet die Gäste ein neues Konzept: „Wir wollen die klassische Haushaltskost nach Omas Art behalten, aber alles ein wenig moderner gestalten“, erzählt der 32-Jährige. In der „markthalle“ soll es ein Frühstücksangebot, ein Mittagsangebot mit einer kleinen Mittagskarte geben. Ab dem Nachmittag werden dann Kaffee und Kuchen und am Abend eine neue Karte, sowie Häppchen zum Wein angeboten. Auch drei Klassiker aus der alten Karte wird es weiterhin geben.

Für die Gerichte greift Brosius auf regionale Produkte zurück: „Wir arbeiten mit den Finther Bauern zusammen. Unsere Gerichte werden aus regionalen und saisonalen Produkten bestehen. Das war uns wichtig.“ Auch wird es zehn offene Weine von rheinhessischen Winzern geben. Für den Sonntag hat sich Brosius noch etwas überlegt: „Wir wollen mit Vorbestellung ein 3-Gang-Menü anbieten zum Mittagessen. Das soll aber unter 20 Euro bleiben.“ Mit seinen Gerichten wolle er auf Qualität setzen, aber trotzdem bodenständig bleiben.

Vorfreude getrübt

Doch auch wenn das Konzept schon steht und die Umgestaltung schon fast abgeschlossen ist - so richtig freuen kann der Mainzer sich dennoch nicht. Denn gerade für einen Neuanfang ist es keine einfache Situation. „Die Vorfreude auf die Eröffnung ist auf jeden Fall getrübt. Es ist wirklich der schlimmstmögliche Start“, sagt Brosius. Aber wir bleiben hoffnungsvoll. (rk)

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