Wie es mit dem Planschbecken-Kiosk weitergehen soll

Seit einiger Zeit steht der Kiosk am Planschbecken-Wasserspielplatz in der Oberstadt leer. Ortsvorsteherin und Wirtschaftsdezernentin arbeiten nun an einer Lösung des Problems.

Wie es mit dem Planschbecken-Kiosk weitergehen soll

Vor beinahe 90 Jahren wurde der Wasserspielplatz „Am Planschbecken“ in der Oberstadt errichtet. Der Mainzer Gartenbaudirektor Ottokar Wagler ließ den Spielplatz erbauen. Sogar einen Kiosk ließ Wagler in das Wasserspielplatzgelände am Fichteplatz integrieren. Doch der steht derzeit mal wieder leer.

Nach längerem Leerstand wurde der Kiosk zuletzt im Jahr 2013 vermietet, erinnert sich Oberstadt-Ortsvorsteherin Ursula Beyer (SPD) gegenüber Merkurist. „Zunächst wurde der Kiosk vom neuen Mieter in Schuss gebracht. Er nannte seinen Kiosk-Imbiss ‘Paradies’.“ Da der Spielplatz samt Kiosk unter Denkmalschutz steht, habe die Denkmalschutzbehörde immer wieder Einfluss auf gewisse Entscheidungen des Betreibers genommen - beispielsweise bei der Außenbestuhlung. Und mit der Zeit war das „Paradies“ immer seltener geöffnet. Das Problem: Hat der Kiosk nicht geöffnet, bleiben auch die Toiletten des Spielplatzes geschlossen.

Wirtschaftsdezernat übernimmt

Ende April sprach Ortsvorsteherin Beyer mit der Mainzer Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz (CDU). Damals hieß es, das Wirtschaftsdezernat wolle sich um das Problem kümmern, ein neuer Betreiber werde gesucht, so Beyer.

Gegenüber Merkurist erklärt Wirtschaftsdezernentin Matz nun: „Dem derzeitigen Betreiber wurde unter Berücksichtigung der Kündigungsfrist zum 31. August 2019 gekündigt.“ Ziel sei es nun, in den nächsten Wochen einen neuen Betreiber zu finden. Im Idealfall würde dieser dann sogar ein „innovatives Konzept“ mitbringen. (mm)

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