Auf der B9 am südlichen Stadteingang von Mainz müssen sich Autofahrer auf wochenlange Verkehrseinschränkungen einstellen. Wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms mitteilt, wird dort vom 9. September bis zum 27. Oktober eine Schilderbrücke erneuert.
Die Arbeiten finden in drei Phasen statt. Auf dem betroffenen Abschnitt, den täglich rund 20.000 Fahrzeuge nutzen, sind auch kurzzeitige Vollsperrungen geplant.
Drei Bauphasen mit Sperrungen und Umleitungen
Zuerst wird die alte Schilderbrücke abgebaut. Dafür wird die B9 in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (9. auf 10. September) ab 21 Uhr in beiden Fahrtrichtungen auf je eine Spur verengt. Gegen Mitternacht muss die Bundesstraße für den Abbau kurzzeitig voll gesperrt werden. Ab 5 Uhr morgens soll der Verkehr wieder auf allen vier Spuren fließen.
Anschließend werden die neuen Fundamente für die 33,50 Meter breite Brücke gebaut. Ab Freitag, 11. September, ist dafür für rund zwei Wochen der Beschleunigungsstreifen in Richtung Worms gesperrt.
Vom 25. September bis zum 9. Oktober folgt der Abbau des alten und der Bau des neuen Fundaments in Richtung Mainzer Innenstadt. In diesem Zeitraum wird die Verteilerfahrbahn voll gesperrt. Die beiden Abfahrten im Kreuz A60 / B9 in Richtung Innenstadt sind dann nicht befahrbar. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Mainz-Laubenheim umgeleitet. Die B9 ist in dieser Zeit weiter befahrbar.
In der letzten Phase wird die neue Schilderbrücke montiert. In der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober wird die B9 dafür erneut ab 21 Uhr auf je eine Spur verengt. Nach Mitternacht wird sie kurzzeitig voll gesperrt. Ab 5 Uhr morgens soll die Bundesstraße dann wieder frei sein.
Der Neubau kostet rund 350.000 Euro.