Logo von Modegeschäft steht Kopf

Auch wenn es lustig aussieht - ein Werbe-Gag ist es nicht: Zum wiederholten Mal in den letzten Jahren steht das Logo des Modegeschäfts „C&A“ in Ingelheim Kopf. Was dahintersteckt und wie teuer die Aktion für das Unternehmen wird.

Logo von Modegeschäft steht Kopf

Na, was ist denn hier passiert? „C&A“ steht ja Kopf – zumindest das Logo an der Filiale in Ingelheim. Seit mehreren Tagen nun hängt das Erkennungszeichen des Modeunternehmens verdreht an dem Gebäude in der Neuen Mitte. Um einen skurrilen Streich beziehungsweise Vandalismus handelt es sich dabei aber nicht.

Wie eine verantwortliche Mitarbeiterin des Geschäfts in der Binger Straße gegenüber Merkurist erzählt, sei es nicht das erste Mal, dass das Logo verkehrt herum am Geschäft hängt. „Es ist das sechste oder siebte Schild, das in den letzten Jahren beschädigt wurde.“ Einen Täter habe man bisher aber nicht ausfindig machen können, auch wenn man genau wisse, wie das Ganze zustande komme.

Teure Angelegenheit

So gelte es als ziemlich sicher, dass Lkw, die Ware anliefern, zu nah an dem Logo vorbeifahren und dieses somit bewegen. „Es handelt sich also jedes Mal um Fahrerflucht.“ Im aktuellen Fall sei das Logo in den vergangenen Wochen sogar mehrfach gedreht worden, bevor es seinen aktuellen Zustand erreicht habe, so die Mitarbeiterin. In der Vergangenheit seien die Logos immer wieder repariert worden. Doch damit sei jetzt Schluss.

Das Logo werde nun demnächst abmontiert, ein neues aber vorerst nicht mehr installiert. Das sei auch mit der Zentrale von „C&A“ so abgesprochen. „Rund 3500 Euro kostet ein solches Logo“, erklärt die Mitarbeiterin. Doch das Modegeschäft ist nicht das einzige Unternehmen, das in der Neuen Mitte mit diesem Problem zu kämpfen hat. So habe man bei „H&M“ das Logo aus diesem Grund bereits höher gesetzt. „Müller“ verzichte auf dieser Seite sogar ganz auf ein Logo.

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