Coronavirus-Krise im Tourismus angekommen

Einbrüche in der Hotelbranche

Coronavirus-Krise im Tourismus angekommen

Das Coronavirus hat jetzt auch Auswirkungen auf die Hotelbranche: Bei 40 Prozent der Betriebe in Mainz habe es bereits Stornierungen gegeben. Langfristig werde das auch größere Kongresse in Mainz betreffen. Das sagte der Geschäftsführer der Mainzplus Citymarketing GmbH August Moderer am Dienstag bei einer Pressekonferenz.

In den Mainzer Hotels würde es bereits viel mehr Stornierungen geben als Buchungen. Kleinere Kongresse würden zwar nicht abgesagt, aber zumindest in den Herbst verschoben. „Momentan sieht es so aus, dass wir ein Problem kriegen. Aber ich kann nicht sagen, wie groß es sein wird“, so Moderer.

„Das Coronavirus-Thema wird uns noch bis mindestens Juni beschäftigen“

Durch die Krise habe man in Mainz einiges an Herausforderungen zu meistern und als Stadt Mainz sei man dabei, die entsprechenden Weichen zu stellen, so Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz (CDU) bei der Pressekonferenz. Matz ist sich sicher: „Das Coronavirus-Thema wird uns noch bis mindestens Juni beschäftigen.“ Man brauche ein Konjunkturpaket, das diesen Ausfall soweit auffängt, dass die Liquidität der Hotel- und Gaststättenbetriebe gewährleistet werde. Dazu zählen zum Beispiel Maßnahmen wie der Ausbau von Kurzarbeit.

Auch sei es wichtig, dass man risikoorientiert an die Sache gehe, was vor allem Großveranstaltungen in Mainz angeht, so Matz. „Wenn man merkt, dass sich das Virus verbreitet und es nicht mehr einzudämmen ist, müssen wir Maßnahmen treffen, die wirtschaftlich tatsächlich einen großen Schaden anrichten“, so Matz. (rk)

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