Ali Bashar soll auch 11-Jährige vergewaltigt haben

Auch Zeuge im Mordfall Susanna verdächtigt

Ali Bashar soll auch 11-Jährige vergewaltigt haben

Die Wiesbadener Staatsanwaltschaft hat neue Kenntnisse im Fall Ali Bashar gewonnen. Demnach habe sich der Verdacht gegen den Iraker erhärtet, dass er auch ein 11-jähriges Mädchen in der Flüchtlingsunterkunft in Wiesbaden-Erbenheim vergewaltigt hat.

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, haben neue Ermittlungserkenntnisse zu diesem Verdacht geführt. Ferner führten diese auch zu dem Verdacht, dass der 13-jährige Bewohner der Unterkunft, der die Beamten auf die Spur Bashars brachte, die 11-Jährige ebenfalls vergewaltigt haben soll.

Aus Sicht der Staatsanwaltschaft ist der bislang als 13-Jähriger bezeichnete Junge bereits 14 Jahre alt und somit strafmündig. Gegen den afghanischen Staatsangehörigen hat das Amtsgericht Wiesbaden am 2. Juli Haftbefehl wegen dieses Tatvorwurfs und eines weiteren Falles der Vergewaltigung zum Nachteil der 11-Jährigen erlassen und die Untersuchungshaft angeordnet.

Gegen Ali Bashar wird die Staatsanwaltschaft noch im Laufe des Dienstags ebenfalls Haftbefehl wegen zwei Fällen von Vergewaltigung beantragen. Weitere Auskünfte können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden.

Hintergrund

Der 20-jährige Iraker wird verdächtigt, die 14-jährige Susanna aus Mainz vergewaltigt und ermordet zu haben. In einer Vernehmung hat er den Mord gestanden, bestreitet aber bislang die Vergewaltigung. Als Motiv für den Mord an Susanna gab der 20-jährige an, dass er aufgrund von Verletzungen im Gesicht der 14-jährigen Mainzerin befürchtet habe, dass sie die Polizei informieren würde. Die Verletzungen seien durch einen Sturz entstanden.

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