Mainzer Arzt rettete NDW-Star Markus das Leben

Jahrelang litt NDW-Star Markus unter stärksten Schmerzen. Seine „Lebensfreude“ fand er erst nach einer Behandlung bei einem Mainzer Arzt wieder.

Mainzer Arzt rettete NDW-Star Markus das Leben

„Ich geb’ Gas, ich will Spaß“ - das war der größte Hit von Neue Deutsche Welle (NDW)-Star Markus. Vor ziemlich genau 40 Jahren belegte er damit Platz eins in den deutschen Charts. Bis heute tritt der Künstler auf zahlreichen NDW-Partys auf und unterhält sein Publikum. Doch wie Markus nun der Bild am Sonntag (Bams) erzählt, litt er jahrelang unter einer schweren Nervenkrankheit. Erst ein Mainzer Arzt konnte sein Leid lindern und für ihn „lebensrettend“ eingreifen.

Operation erfolgreich

Wie der Sänger in der Zeitung erklärt, habe er mehr als zehn Jahre an der Nervenkrankheit Trigeminusneuralgie, auch „Selbstmordkrankheit“ genannt, gelitten. Die Krankheit wird auch so bezeichnet, weil sich viele Patienten aufgrund der unglaublichen Schmerzen das Leben nehmen. Wie Markus erzählt, habe es bei ihm harmlos mit Zahnschmerzen angefangen. Zwei Jahre lang sei er dann von Zahnarzt zu Zahnarzt gelaufen. Sogar die Nerven in den Zähnen seien ihm durchtrennt worden, erzählt der NDW-Star. Doch nichts habe geholfen. „Die Schmerzen wurden nur immer schlimmer. Ich hatte Anfälle, bei denen ich mitten in der Fußgängerzone aus den Latschen gekippt bin und auf einmal auf dem Boden lag“, zitiert die Bams den Künstler.

Als er schließlich die Diagnose für seine Krankheit erhielt, habe er stärkste Schmerzmittel bekommen, die sein vegetatives Nervensystem „gedämpft“ hätten. 2019 dann der Lichtblick für Markus: In diesem Jahr lernt er, wie die Zeitung schreibt, einen Spezialisten von der Uniklinik Mainz kennen, der ihm zu einer Operation geraten habe. Die habe dann sechs Stunden gedauert.

Dabei sei der Mainzer Arzt in seinen „Kopf reingegangen“, dann zum Rückenmark abgebogen und habe dort den Nervenstrang mit einer Teflonschicht ummantelt, damit die Adern den Reiz nicht mehr auslösen konnten. „Als ich aufgewacht bin, war der Schmerz weg und kam auch nicht wieder. Ich habe jetzt zu einhundert Prozent mehr Lebensfreude“, erzählt der NDW-Star in der Bams. Mit Blick auf seine psychische Verfassung, erklärt Markus, sei die Operation „lebensrettend“ gewesen.

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