Neue Wohnungen für geringe und mittlere Einkommen in Mainz

Richtfest für zum Teil geförderte Wohneinheiten im Heiligkreuz-Viertel

Neue Wohnungen für geringe und mittlere Einkommen in Mainz

Im Neubaugebiet Heiligkreuz-Viertel im Mainzer Stadtteil Weisenau werden in den nächsten Jahren Wohnungen für rund 6000 Menschen entstehen. Darunter sind auch 96 Wohnungen der GWH Wohnungsgesellschaft Hessen, von denen mehr als die Hälfte öffentlich gefördert werden. Nun fand das Richtfest statt.

„Erschwingliche Mieten in bester Lage“

Auf dem ehemaligen IBM-Gelände entwickelt die GWH eine Wohnanlage mit 51 geförderten und 45 freifinanzierten Mietwohnungen, eine Tiefgarage mit 70 Stellplätzen sowie eine Gewerbeeinheit. Das Baufeld ist rund 4600 Quadratmeter groß, liegt direkt am geplanten Stadtteilplatz und wird später das Entree zum neuen Wohnquartier bilden. Im Vorfeld wurde extra ein Architektenwettbewerb ausgelobt, um die Anlage zu gestalten. Der Siegerentwurf stammt vom Frankfurter Büro „happarchitecture“ und sieht sowohl kleinere Wohnungen von 50 bis 75 Quadratmeter als auch größere Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 85 und 120 Quadratmetern Wohnfläche vor.

Die 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen verteilen sich auf fünf barrierefrei erreichbare Wohnetagen und sind mit Balkon, Loggia, Terrasse oder Dachterrasse ausgestattet. Zu einigen Erdgeschosswohnungen gehört außerdem ein Gartenanteil. Nach Fertigstellung gehen die Wohnungen in den Bestand der GWH Wohnungsgesellschaft über und werden vermietet. Die Kaltmieten für den geförderten Wohnungsbau werden für geringe beziehungsweise mittlere Einkommen pro Quadratmeter Wohnfläche bei rund 6,80 Euro beziehungsweise 7,70 Euro liegen.

Die Gesamtinvestitionskosten bei dem Projekt belaufen sich auf rund 40 Millionen Euro, die Fertigstellung ist für 2023 geplant. Die GWH verfügt in Mainz bereits über einen Wohnungsbestand von knapp 1000 Einheiten, darunter 494 Wohnungen am Sertoriusring in Mainz-Finthen und weitere 370 Einheiten am Lerchenberg.

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