Dieses neuartige Wissenschaftsinstitut kommt nach Mainz

Institut beschäftigt sich mit „K-Frage“

Dieses neuartige Wissenschaftsinstitut kommt nach Mainz

Wie entsteht das Leben, wie entsteht Intelligenz? Unter anderem mit diesen Fragen wird sich das „Blitz-Institut“ beschäftigen, das Ende des Jahres in Mainz entsteht.

Das Institut, das nach seinem Gründer und Geschäftsführer Dominic Blitz benannt ist, hat sich auf den Bereich informationsübertragender Netzwerksystemstrukturen fokussiert. Damit möchte das Blitz-Institut die Nachfolge der Kybernetik als einstige Universalwissenschaft antreten. Wichtige Träger und Säulen einer neuen verbindenden Universaldisziplin seien hierbei die großen und übergeordneten Fragen, wie beispielsweise: Wie ist Ordnungsbildung vom Universum zu den Gesellschaften in Organisation möglich?

Und die Antwort auf diese drei Fragen laute: Netzwerksysteme. Dazu zählt letztlich auch der Einsatz von Computern und musterbildender Communities für eine entsprechende Ordnungsbildung von Netzwerksystem-Organisation. Wie Blitz sagt, sei die größte Herausforderung der Menschheit in den Organisationen und der Gesellschaft die K-Frage: Also die höchst entscheidende Frage, wie man die tägliche Komplexität von Informationen, die uns wie Wellen an einem tosenden Strand begegnen, passender entflechten und auflösen kann. Und zwar ohne dabei von den Wellen weggespült zu werden oder durch sie zu ertrinken.

Hierbei gehe es im Kern darum, die Impulse von Informationen als Antriebsmittel zu benutzen und sich musterartig darin fortzubewegen. Netzwerksysteme könnten dies durch ein genaueres Verständnis, Erkennung und Übertragung neuer Strukturbildungen fördern. „Neue Systeme brauchen neue Muster. Netzwerksysteme, die verbinden“, so Blitz.

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