Plakataktion vergleicht 2G-Regelung mit Situation der Juden im Dritten Reich

Ermittlungsverfahren eingeleitet

Plakataktion vergleicht 2G-Regelung mit Situation der Juden im Dritten Reich

Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht vom 19. auf den 20. November in Guntersblum an mindestens 18 Örtlichkeiten selbst gefertigte DIN-A4-Plakate angebracht, die jetzt Ermittlungen der Polizei auslösen. Das teilt die Polizeiinspektion Oppenheim mit.

Auf den Plakaten werde ein Vergleich zwischen den unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangenen Handlungen zum Nachteil der in Deutschland lebenden Juden und der heutigen Situation der nicht gegen Covid-19 geimpften Personen hergestellt. Das betreffe insbesondere deren Ausgrenzung auf Weihnachtsmärkten aufgrund von teilweise geltenden 2G-Regelungen.

Auf den Plakaten werden historische Aufnahmen und das Titelbild des Sachbuchs „Ein ganz normales Pogrom - November 1938 in einem deutschen Dorf“ von Sven Felix Kellerhoff verwendet. Wegen des Sachverhalts wird nun durch die Polizeiinspektion Oppenheim ein Ermittlungsverfahren geführt.

In diesem Zusammenhang ist die Polizei auf die Mithilfe der Bürger angewiesen und bittet Zeugen, sich bei der sachbearbeitenden Dienststelle der Polizeiinspektion Oppenheim zu melden: Tel. 06133 933100 oder pioppenheim@polizei.rlp.de.

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