Mann wehrt sich mit Messer gegen freilaufenden Hund

Halter drohen strafrechtliche Konsequenzen

Mann wehrt sich mit Messer gegen freilaufenden Hund

Am frühen Dienstagmorgen ist ein Mann von einem freilaufenden Hund im Naturschutzgebiet in Mombach in die Hand gebissen worden. Er wehrte sich mit einem Taschenmesser.

Der 55-jährige Mann war mit seinem angeleinten Husky um kurz vor 6 Uhr in der Nähe des Waldfriedhofs spazieren. Plötzlich lief ein freilaufender Hund (Rasse Weimaraner) auf ihn zu. Der Weimaraner griff den Husky unvermittelt an und versuchte, ihm in den Kopf zu beißen.

Der Husky-Besitzer trat den Weimaraner, um den Angriff zu stoppen. Der Weimaraner biss dem Mann daraufhin in die Hand. Durch einen Stich mit einem Taschenmesser gelang es dem Mann, weitere Bisse zu verhindern. Hund und Mann wurden dabei lediglich leicht verletzt. Der 54-jährige Halter des angreifenden Hundes befand sich in der näheren Umgebung und rief seinen Hund mehrfach erfolglos zurück. Ihm drohen nun strafrechtliche Konsequenzen.

Bereits in der Vergangenheit kam es bereits zu ähnlichen Vorfällen. Das Ordnungsamt Mainz wurde über den Vorfall informiert, um den aggressiven Hund zu überprüfen.

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