Wann kann die erste Tür in den Mainzer Bussen wieder genutzt werden?

Seit Mitte März müssen Fahrgäste der Mainzer Mobilität hinten einsteigen. Doch das soll sich bald ändern.

Wann kann die erste Tür in den Mainzer Bussen wieder genutzt werden?

„Hinten einsteigen!“ Das heißt es in den Bussen der Mainzer Mobilität seit Mitte März. Denn wegen der Corona-Pandemie dürfen Fahrgäste nicht vorne beim Fahrer einsteigen. Auch Fahrkarten konnten in den Bussen nicht mehr gekauft werden (wir berichteten).

Damit soll aber bald Schluss sein. Denn das Verkehrsunternehmen rüstet die Busse gerade nach. Wie Sprecher Michael Theurer auf Merkurist-Anfrage sagt, bekommen die Busse eine Trennscheibe, um die Fahrer zu schützen. „Diese wurde in schmalerer Bauweise in unseren neuen Bussen schon verbaut.“

Aktuell seien 70 Busse, also knapp 50 Prozent der Fahrzeuge, nachgerüstet. „Leider gibt es zu den einzelnen Fahrzeug-Typen je nach Baujahr individuelle Einbau-Gegebenheiten zur Nachrüstung und damit sind die entsprechend notwendigen Bauteile nicht immer lieferbar. Hier geht es dann in die Eigenfertigung, um schnellstmöglich alle Fahrzeuge mit dieser Schutzscheibe auszustatten“, so Theurer.

Bis Ende September/Anfang Oktober sollen dann alle Fahrzeuge durchgehend mit einer Fahrerschutz-Trennscheibe ausgestattet sein. Aus Kapazitätsgründen habe man darüber hinaus generell in den Fahrzeugen das Absperrband entfernt, sagt Theurer. „Den Einstieg an Tür 1 haben wir bei den nachgerüsteten Fahrzeugen wieder freigegeben.“

Auch in Bussen der DB Regio sind das Vorne-Einsteigen und der Ticketverkauf wieder möglich. Möglich mache dies eine Schutzfolie an der Fahrerkabine, mit der die gesamte Busflotte des Unternehmens in Mainz und im Umland ausgestattet worden sei. „Die Folie und die Anbringung sind vom TÜV getestet, abgenommen und zertifiziert. So wird sichergestellt, dass alle relevanten Anforderungen für eine sichere Beförderung im Straßenverkehr erfüllt werden“, sagte ein Sprecher im Juni gegenüber Merkurist. (mm/ab)

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