Clubs und Bars: „Zweite Welle würde das Aus für viele bedeuten“

Erster Mainzer Gastro- und Kulturstammtisch veranstaltet

Clubs und Bars: „Zweite Welle würde das Aus für viele bedeuten“

Am vergangenen Montag (10. August) haben sich rund 40 Mainzer Gastronomen sowie Bar- und Clubbetreiber getroffen, um sich über den aktuellen Zustand der Mainzer Kultur- und Gastroszene während der Corona-Krise auszutauschen. Initiiert wurde der Stammtisch vom neuen Nachtkulturbeauftragten der Stadt Mainz, Timo Filtzinger.

Gegenüber Merkurist erklärte Filtzinger: „Die größte Angst ist, dass eine zweite Welle kommt – denn das würde das Aus für viele bedeuten.“ Wie brenzlig die Situation derzeit für einzelne Betriebe sei, könne man noch nicht pauschal sagen.

Weiter berichtet Filtzinger von einer „kollegialen Atmosphäre“ beim Stammtisch. „Jeder gönnt es dem anderen, zum Beispiel im Fall der erweiterten Außengastronomie“, so Filtzinger weiter. In den kommenden Wochen will sich der Nachtkulturbeauftragte erneut mit Gastronomen und Kulturschaffenden treffen, um weiterhin im Austausch zu bleiben.

Hintergrund

Timo Filtzinger ist seit Juli der erste Mainzer Nachtkulturbeauftragte der Stadt Mainz. Das Pilotprojekt ist vorerst bis Ende des Jahres als Ehrenamt angedacht (wir berichteten). (df)

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