Mainzer Tennisclub reagiert mit neuer Technik auf den Klimawandel

Der TSC Mainz hat drei seiner Tennisplätze erneuert und setzt als erster Verein in der Stadt auf eine besondere Hybridtechnologie. Das soll Wasser und Geld sparen.

Mainzer Tennisclub reagiert mit neuer Technik auf den Klimawandel

Der Tennis- und Skiclub Mainz (TSC Mainz) hat seine Tennisplätze 1 bis 3 in der Oberstadt umfassend modernisiert. Wie der Verein mitteilt, wurden die sanierten Plätze nun im Beisein des Ortsvorstehers Tim Ott offiziell eröffnet. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützte die Maßnahme mit Fördermitteln.

Eine Erneuerung war notwendig geworden, da die Plätze durch die ganzjährige Nutzung stark beansprucht wurden. Seit elf Jahren wird dort in den Herbst- und Wintermonaten eine Traglufthalle aufgebaut, um vor allem das Jugendtraining durchgehend zu ermöglichen.

Neue Technik spart Wasser und Geld

Nach Prüfung verschiedener Möglichkeiten entschied sich der Vorstand für eine moderne Hybridtechnologie namens TOP CLAY®. Der TSC ist damit der erste Tennisverein in Mainz, der diesen Belag verwendet. Die neuen Plätze zeichnen sich durch einen geringeren Wasserverbrauch, niedrigere Unterhaltskosten und eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Wettereinflüsse aus.

„Wir wollten nicht einfach nur unsere Plätze erneuern, sondern bewusst in eine nachhaltige und zukunftsfähige Lösung investieren“, erklärt Wilfried Posegga, Vizepräsident für Gebäude- und Anlagenmanagement des TSC Mainz. „Die neue Technologie ermöglicht einen sparsameren Umgang mit Ressourcen, reduziert den Pflegeaufwand und schafft gleichzeitig hervorragende Bedingungen für Training und Wettkampf. Damit stellen wir unseren Verein für die kommenden Jahrzehnte zukunftssicher auf.“ Mit der Investition reagiert der Verein auch auf steigende Betriebs- und Verbrauchskosten sowie auf die Folgen des Klimawandels, wie etwa längere Trockenperioden.

Aushängeschild für die Region

Der TSC Mainz gehört mit rund 500 Mitgliedern zu den größten Tennisvereinen der Landeshauptstadt. Er stellt 27 Mannschaften, darunter ein Herren-30-Bundesligateam, und ist für seine erfolgreiche Jugendarbeit sowie als Ausrichter der mattes.MAINZ OPEN bekannt. Im Jahr 2026 feiert der Verein sein 100-jähriges Bestehen.

Die Sanierung ist Teil einer langfristigen Strategie, die sportliche Qualität mit wirtschaftlicher Verantwortung und Nachhaltigkeit verbinden soll. Laut Verein steht das Projekt beispielhaft für eine moderne und zukunftsfähige Sportinfrastruktur.