Das ist die neue Geschäftsführerin der Mainzer Verkehrsgesellschaft

Nach 25 Jahren bei der Mainzer Verkehrsgesellschaft geht der Technische Geschäftsführer Jochen Erlhof bald in den Ruhestand. Ihm folgt eine gebürtige Berlinerin.

Das ist die neue Geschäftsführerin der Mainzer Verkehrsgesellschaft

Die Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) bekommt eine neue Technische Geschäftsführerin. Wie die Mainzer Stadtwerke mitteilen, übernimmt Nadine Gottschalk die Position zum 1. Januar 2027. Sie folgt auf Jochen Erlhof, der dann nach 25 Jahren in den Ruhestand geht.

Die gebürtige Berlinerin ist derzeit Bereichsleiterin Betrieb und Prokuristin der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft AG (KVG). Zuvor war sie sieben Jahre in verschiedenen Führungspositionen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) tätig. Ihre Erfahrung werde dazu beitragen, „den öffentlichen Nahverkehr in Mainz nachhaltig für die Zukunft aufzustellen,“ so Daniel Gahr, Vorstandsvorsitzender der Mainzer Stadtwerke AG.

In Mainz wird Gottschalk gemeinsam mit dem Kaufmännischen Geschäftsführer Florian Wiesemann, der seit Juni 2024 im Amt ist, die Geschäfte des Unternehmens leiten. Zu ihren zentralen Aufgaben gehörten die Stabilisierung und Digitalisierung der betrieblichen Prozesse sowie die Modernisierung des Betriebshofs, so Wiesemann.

Erfahrungen mit dem Berliner ÖPNV

Gottschalk verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im öffentlichen Personennahverkehr. In Berlin verantwortete sie unter anderem die Modernisierung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) und leitete bei der BVG eine Abteilung mit rund 3500 Mitarbeitern. Sie begleitete dort auch die Einführung einer Elektrobusflotte. Zudem besitzt sie die Fahrerlaubnis für Busse und die Fahrberechtigung für Straßenbahnen in Kassel.

„Ich freue mich darauf, gemeinsam mit meinem Kollegen Florian Wiesemann und den rund 1000 Mitarbeitenden die Mobilität von morgen aktiv mitzugestalten“, so Gottschalk. Für sie stehe die Mainzer Verkehrsgesellschaft für einen leistungsfähigen und modernen öffentlichen Nahverkehr. Ihr Anspruch sei es, den Nahverkehr „noch attraktiver, zuverlässiger und nachhaltiger zu machen“.

Auch aus der Mainzer Stadtspitze kommt Zuspruch. Oberbürgermeister Nino Haase erklärt: „Nadine Gottschalk konnte mit ihrer Führungserfahrung und ihren Vorstellungen zur Notwendigkeit einer klimagerechten Mobilität überzeugen.“ Mobilitätsdezernentin Janina Steinkrüger habe beeindruckt, dass Gottschalk große Projekte in schwierigen finanziellen Zeiten umgesetzt habe. „Außerdem freue ich mich besonders, dass eine weitere Frau in Mainz eine wichtige Führungsposition besetzt“, so Steinkrüger.