Neues Frühstückscafé in der Mainzer Bahnhofstraße

Neueröffnung in der Mainzer Bahnhofstraße: Auf die ehemalige Essküche „Echt Meenz“ folgt das Frühstückslokal „Cappuccino“. Merkurist hat mit den beiden Inhabern Haris und Ugur gesprochen.

Neues Frühstückscafé in der Mainzer Bahnhofstraße

Nur rund zehn Monate hatte das „Echt Meenz“ in der Mainzer Bahnhofstraße geöffnet. Inhaber Alexander Schäfer bot seinen Gästen eine Kombination aus Essküche und Hofladen, doch aus mehreren Gründen war im Sommer dieses Jahres wieder Schluss. Angefangen habe es mit der Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen, der Krieg in der Ukraine erschwere die Situation für Gastronomen weiter, erklärte Schäfer. Doch einen längeren Leerstand wird es in der Bahnhofstraße 15 nicht geben: Der Nachfolger „Cappuccino“ steht bereits kurz vor der Eröffnung.

Nachdem die beiden Freunde Haris und Ugur mitbekommen hatten, dass das „Echt Meenz“ geschlossen hat, nahmen sie Kontakt zu Schäfer auf. Mit ihrem Konzept hätten sie ihn und den Vermieter überzeugt, wie sie gegenüber Merkurist erzählen. Dabei stehe das Frühstück ganz im Mittelpunkt. „Ich gehe sehr gerne und oft in Mainz frühstücken und bin auch meistens zufrieden. Aber so richtig begeistert war ich selten“, sagt Haris. Dadurch sei die Idee entstanden, „Frühstück zu machen, das andere begeistert“.

Familienfreundliches Café

Um das zu erreichen, wolle man den Gästen mehrere Varianten anbieten. „Zum Beispiel ganz klassisches deutsches Frühstück mit Bauernbrot vom Bäcker, türkisches Frühstück, amerikanisches Fitnessfrühstück, Bagles, Bowls oder Veganes“, so Haris. Dabei setze man vor allem auf regionale Produkte, die direkt von Landwirten oder anderen lokalen Händlern kommen. „Bei uns soll es kein 08/15 geben, sondern hohe Qualität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis“, sagt Ugur. Das gelte auch für den Kaffee, für den man sich etwas Besonderes überlegt habe. „Das wollen wir aber erst zur Eröffnung verraten.“

Frühstück werde es von 9 bis 16 Uhr geben, außerdem werde mittags ein wechselndes Tagesgericht angeboten, dazu selbstgemachte Kuchen am Nachmittag. Um 18 Uhr schließt das Café, dann wolle man die Räume für Veranstaltungen freigeben. „Das kann zum Beispiel die Weihnachtsfeier der Firma sein, gerne auch mit Catering und Personal von uns“, sagt Haris.

Außerdem soll das Café familienfreundlich werden. „Ich habe zwei Kinder im Alter von drei Jahren und sechs Monaten“, erzählt Ugur. „Deshalb weiß ich, wie schwer es ist, mit kleinen Kindern entspannt essen zu gehen.“ Ein zusätzlicher, etwa zehn Quadratmeter großer Raum werde deshalb zum Spielzimmer für Kinder umgebaut. „Er ist sehr gut für die Eltern einsehbar und alle Ecken und Kanten haben wir so abgesichert, dass sich die Kinder nicht verletzen können.“

Wann das „Cappuccino“ eröffnet

Aktuell laufen noch die Umbauarbeiten, bei denen Haris und Ugur auch selbst Hand anlegen. In etwa zweieinhalb Monaten wurden die Räume komplett saniert. „Die Location ist perfekt, hohe Wände, Eckhaus, Altbauflair“, so Haris. Innen wolle man ebenfalls ein klassisches Ambiente schaffen. In zwei Wochen soll alles fertig sein.

Um Werbung für das „Cappuccino“ zu machen, werden in den nächsten Wochen Gutscheine in der Stadt versteckt, etwa an Ampeln oder Parkbänken. Außerdem gibt es bereits ein Instagram-Profil. Die offizielle Eröffnung ist für Ende November oder Anfang Dezember vorgesehen.

Das „Cappuccino“ in der Bahnhofstraße wird spätestens ab Anfang Dezember täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet sein.

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