Äthiopisches Restaurant zieht in die Parcusstraße

Ende letzten Jahres hat die Weinstube Raugraf am Hauptbahnhof geschlossen. Bis jetzt standen die Räume leer. Aber seit einiger Zeit sind Bauarbeiten in Gange. Merkurist hat nachgefragt, wer hier einziehen wird.

Äthiopisches Restaurant zieht in die Parcusstraße

Die Rollläden der ehemaligen Weinstube Raugraf in der Parcusstraße sind nun schon seit Ende 2018 heruntergelassen. Wenn man jetzt aber am Gebäude vorbei läuft, hört man, dass hier Bauarbeiten im Gange sind. Vor dem Haus steht ein Baucontainer mit Schutt. Zu sehen ist sonst aber nichts. Außen hängen immer noch die Schilder der Weinstube Raugraf. Doch wer wird der Nachfolger?

„Addis Ababa“ zieht ein

Einziehen wird hier Elias Berhane mit seinem äthiopischen Restaurant „Addis Ababa“. Seit vier Monaten ist der Betreiber nun schon mit dem Innenausbau beschäftigt. „In den Räumen soll ein typisch äthiopisches Ambiente entstehen“, sagt Berhane gegenüber Merkurist. Dabei hilft er selbst mit.

Äthiopische Spezialitäten

Welche Gerichte genau auf der Speisekarte stehen werden, ist noch nicht ganz klar. Das Essen wird aber auf jeden Fall typisch äthiopisch. „Vieles ist glutenfrei und vegane Gerichte sind auch dabei“, sagt Elias Berhane. Viele Lebensmittel werden aus dem Geburtsland des Restaurantbetreibers bestellt. „Wenn man Essen mit äthiopischen Zutaten gegessen hat, will man nichts anderes mehr essen“, sagt er.

Die Gäste werden in dem Restaurant nur mit der Hand essen. Die Gerichte sollen auf tragbaren Strohtischen serviert werden, in die eine Platte mit Essen eingelassen wird. Der Betreiber möchte das Restaurant in zwei Teile aufteilen: einen traditionellen Teil und eine Ecke für Besucher, die eine bekanntere Atmosphäre bevorzugen.

In einer Ecke soll es eine Kaffeezeremonie mit selbst gemahlenem Kaffee geben. „Wenn man den getrunken hat, braucht man den Rest des Tages nichts anderes mehr trinken. Dann ist man erstmal wach“, sagt Berhane. Die Kaffeebohnen werden original aus Äthiopien bestellt. Als weitere äthiopische Spezialität soll der Honigwein „Tej“ angeboten werden.

Eröffnung

Wann Berhane eröffnen kann, steht noch nicht ganz fest. Er schätzt aber, dass ab Mitte September die ersten Gäste seinen Kaffee und die traditionellen äthiopischen Gerichte probieren können. (rk)

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