Wie es dieses Jahr weihnachtlich in der Innenstadt werden soll

Auf den Weihnachtsmarkt müssen die Mainzer in diesem Jahr Corona-bedingt verzichten. Dafür sind aber andere Maßnahmen geplant, um bei den Mainzern für weihnachtliche Stimmung zu sorgen.

Wie es dieses Jahr weihnachtlich in der Innenstadt werden soll

Glänzende Lichterketten, geschmückte Tannenbäume und die fünfstöckige Weihnachtspyramide am Mainzer Höfchen: Sie läuten Jahr für Jahr die Weihnachtszeit in der Innenstadt ein. Doch nach der Absage des Weihnachtsmarkts (wir berichteten) müssen die Mainzer nicht gänzlich ohne weihnachtliches Flair in der Stadt auskommen. So wird es zumindest schon einmal die traditionelle Beleuchtung geben.

„Mainz ohne Weihnachtsbeleuchtung geht gar nicht“

Für die Lichterketten in der Stadt, wie zum Beispiel in der Augustinerstraße, am Höfchen oder in der Leichhofstraße, ist die Werbegemeinschaft der Mainzer Einzelhändler zuständig. Der Verein organisiert und finanziert die Beleuchtung. „Bis auf den Weihnachtsmarkt gibt es alles. Es ist genauso wie immer, vielleicht gibt es sogar noch ein bisschen mehr Weihnachtsbeleuchtung, das wird aber erst kurzfristig entschieden“, sagt Martin Lepold, der Vorsitzende der Mainzer Werbegemeinschaft auf Anfrage von Merkurist. Auf dem Markt werde demnach wieder der große Lichterhimmel um die Heunensäule herum installiert.

In der Ludwigsstraße, am Höfchen und Leichhof sollen klassische Lichterketten in die Bäume gehängt werden und die elf Meter hohe Weihnachtspyramide findet auch wieder ihren Platz am Höfchen. Selbst die Weihnachtskrippe vor dem Dom wird schon aufgebaut.

„Ob es den großen Weihnachtsbaum vor dem Staatstheater gibt, steht noch in den Sternen“, so Lepold. In der Altstadt geht ab Mittwochnachmittag (11. November) schon die Weihnachtsbeleuchtung an. Die restlichen Lichter erstrahlen dann am Donnerstag vor dem ersten Advent. „Denn eine Landeshauptstadt ohne Weihnachtsbeleuchtung geht gar nicht“, sagt Lepold weiter. Ein Großteil der Lichter sei mittlerweile auf LED umgestellt. Bis zum 6. Januar sollen die Lichterketten dann in der Stadt hängen bleiben und leuchten.

Mit der Weihnachtsbeleuchtung will die Werbegemeinschaft die Mainzer in die Geschäfte locken. „Wir brauchen das Weihnachtsgeschäft. Die Umsätze sind uns seit März weggebrochen. Wenn es schön stimmungsvoll dekoriert und beleuchtet ist, zieht es viele in die Stadt“, ergänzt Lepold. Er hofft zudem, dass die Gastronomie ab Dezember wieder eine Chance bekommt zu öffnen, damit die Innenstadt nicht ausstirbt. (mm)

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