Rettungsgassen-Einweiser mit 2,16 Promille

Polizisten bemerken kurioses Verhalten

Rettungsgassen-Einweiser mit 2,16 Promille

Nach einem Unfall auf der A671 am Montagmorgen hat die Polizei einen selbst ernannten Rettungsgasseneinweiser kontrolliert. Das Ergebnis: 2,16 Promille.

Wie die Polizei Südhessen meldet, war die A671 wegen eines Verkehrsunfalls am Montagmorgen zwischen Mainspitzdreieck und Anschlussstelle Hochheim-Süd vollgesperrt. Um ein Räumfahrzeug der Autobahnmeisterei Rüsselsheim durch den Stau zu begleiten, kämpfte sich eine Streife der Autobahnpolizei Südhessen durch die Rettungsgasse.

Dann näherten sich die Beamten einem Auto, dessen Fahrer auf der ersten Fahrspur stand, statt genügend Platz für die Rettungsgasse zu lassen. Überraschenderweise stieg der 61-jährige Fahrer unvermittelt aus seinem Fahrzeug aus und winkte, einem Einweiser gleich, den Streifenwagen zu der sehr engen Durchfahrtslücke. Wegen des kuriosen Verhaltens suchten die Beamten das Gespräch mit dem Mann.

Sie merkten schnell, dass der 61-Jährige deutlich unter Alkoholeinwirkung stand. Ein Atemalkoholtest zeigte anschließend 2,16 Promille an. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Er wird sich in einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten müssen. (mm)

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