Kritik an neuer Verkehrsführung in der Großen Langgasse

Kreisverkehr und Tempo 20: Es scheint so, als müssten sich viele Mainzer noch an die veränderte Verkehrsführung in der Großen Langgasse gewöhnen. Hat die Polizei ein besonderes Auge auf den Verkehr dort?

Kritik an neuer Verkehrsführung in der Großen Langgasse

Ende September hatten die Ladenbetreiber in der Großen Langgasse einen Grund zum Feiern (wir berichteten). Die Baustelle im Abschnitt zwischen der Emmeransstraße und der Kreuzung-Ludwigsstraße ist seitdem fertiggestellt - die Läden der Einzelhändler wieder frei zugänglich. Auf dem Abschnitt gilt mittlerweile ein strenges Tempolimit von 20 km/h. Dazu kommt ein Kreisverkehr auf Höhe der Emmeransstraße.

Kritik an neuer Verkehrsführung

Merkurist-Leser Lukas schreibt in seinem Snip: „Die neu gestaltete Große Langgasse ist unübersichtlich für Fußgänger und Autofahrer.“ Auch andere Leser üben Kritik an der neuen Verkehrsführung:

Leser M. Pandikow findet hingegen, dass es für Kritik noch zu früh sei:

Auf Anfrage von Merkurist erklärt der Mainzer Polizeisprecher Rinaldo Roberto: „Im Jahr 2019 haben wir bisher insgesamt 15 Unfälle in der Großen Langgasse registriert.“ Einen täglichen Überblick über die Verkehrssituation verschaffe sich die Polizei zwar nicht, trotzdem versuche man, die Situation generell im Auge zu behalten. Das neue Tempolimit würde jedoch gut angenommen werden, erklärt Roberto die Eindrücke der Polizei. Die letzten beiden Bauphasen in der Großen Langgasse sind im April 2019 gestartet. Sie werden voraussichtlich Ende November 2019 abgeschlossen. (rk)

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