Wer wird neuer Trainer bei Mainz 05?

Roger Schmidt, Heiko Herrlich oder doch eine interne Lösung? Wir haben die Merkurist-Leser gefragt, wen sie sich als neuen Trainer der 05er wünschen.

Wer wird neuer Trainer bei Mainz 05?

Seit Sonntagmittag steht Mainz 05 ohne Trainer da (wir berichteten). Der Verein und Cheftrainer Sandro Schwarz kamen „einvernehmlich“ zu der Einsicht, dass eine weitere Zusammenarbeit keinen Sinn ergebe. Doch nun drängt die Frage: Wer wird als Schwarz-Nachfolger die Mannschaft beim nächsten Ligaspiel in Hoffenheim (24. November) betreuen?

Noch am Sonntag verkündete Sport-Vorstand Rouven Schröder vor Journalisten: Co-Trainer Jan-Moritz Lichte werde das Training am Dienstag leiten und die Mannschaft führen, bis ein neuer Trainer gefunden ist. Auch Co-Trainer Michael Falkenmayer betreut die Mannschaft. „Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ein Trainer von außen kommt“, so Schröder. Wir haben am Sonntag eine Liste mit Trainer-Kandidaten erstellt und die Merkurist-Leser gefragt, wen sie sich als Schwarz-Nachfolger wünschen. Mehr als 260 Leser haben sich beteiligt.

Diese Trainer wünschen sich die Merkurist-Leser

37 Prozent der Leser sprachen sich dabei für Niko Kovač als neuen Trainer der 05er aus. Der Kroate war am vergangenen Wochenende nach rund eineinhalb Jahren als Trainer des FC Bayern München entlassen worden. Dass er direkt nach der nervenaufreibenden Zeit in München einen neuen Job antritt, gilt allerdings als unwahrscheinlich.

Bei 26 Prozent der Merkurist-Leser steht ein Ex-05er hoch im Kurs: Željko Buvač. Der Bosnier war Spieler bei Mainz 05, später jahrelang Co-Trainer von Jürgen Klopp in Mainz, Dortmund und Liverpool. Im April 2018 überwarfen sich Klopp und Buvač - seitdem lebt der 58-Jährige wieder in Mainz und besucht regelmäßig die Heimspiele der 05er. Ob er sich die Rolle als Cheftrainer überhaupt zutraut, ist allerdings unklar. Bruno Labbadia wünschen sich neun Prozent der befragten Leser. Der Darmstädter trainierte bis zum Mai den VfL Wolfsburg und führte den Club in den Europapokal. Am Wochenende soll der 53-Jährige bereits dem FC Köln als Nachfolger des entlassenen Achim Beierlorzer abgesagt haben. Ob ihn wohl ein Angebot aus Mainz reizt?

Weinzierl oder doch die interne Lösung?

Jeweils sechs Prozent der Merkurist-Leser wünschen sich Markus Weinzierl beziehungsweise den Mainzer U19-Coach Benjamin Hoffmann als neuen Trainer. Weinzierl trainierte in der vergangenen Saison von Oktober bis April den VfB Stuttgart und konnte den Negativtrend bei den Schwaben nicht stoppen. Am Ende stieg der VfB ab. Zuvor war er beim FC Schalke 04, dem FC Augsburg und dem SSV Jahn Regensburg tätig. Hoffmann hingegen ist erst seit dem Sommer bei den 05ern. Der 40-Jährige war zuvor jahrelang erfolgreich im Nachwuchs von Borussia Dortmund tätig, holte mit der BVB-U19 zweimal die deutsche Meisterschaft. Wie oben beschrieben, favorisiert Sport-Vorstand Schröder aber eher einen externen Trainer als Schwarz-Nachfolger.

Der ehemalige Leverkusen-Trainer Roger Schmidt steht zumindest bei drei Prozent der befragten Leser hoch im Kurs. Bis Juli war der 52-Jährige in China tätig. Lediglich ein Prozent der Merkurist-Leser wünscht sich Heiko Herrlich als neuen Trainer. Wie Schmidt hat auch Herrlich eine Vergangenheit in Leverkusen - als Spieler und Trainer. Wie der „Kicker“ berichtet, ist Herrlich „ein heißer Kandidat“ auf den Trainerposten bei Mainz 05. Elf Prozent der Merkurist-Leser sprachen sich für „einen anderen“ Kandidaten aus. (df)

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