Weiterhin verschärfte Sicherheitsvorkehrungen vor der Neuen Synagoge

Landeskriminalamt im Austausch mit jüdischer Gemeinde

Weiterhin verschärfte Sicherheitsvorkehrungen vor der Neuen Synagoge

Auch am Tag nach dem Vorfall in Halle (Saale) zeigt die Polizei vor der Neuen Synagoge in der Hindenburgstraße Präsenz. Wie eine Sprecherin des Landeskriminalamtes (LKA) gegenüber Merkurist bestätigt, gelten die verschärften Sicherheitsvorkehrungen bis auf Weiteres.

Bei Veranstaltungen zeige die Polizei Dauerpräsenz vor der Synagoge, so die Sprecherin. Beispielsweise werde am Montag und Dienstag der jüdische Feiertag Sukkot begangen. Außerhalb der Veranstaltungen finde eine „regelmäßige Bestreifung“ statt. In ganz Rheinland-Pfalz sei das LKA mit jüdischen Gemeinden im Austausch. Insgesamt 17 Kulturstätten seien bisher von den verschärften Sicherheitsvorkehrungen betroffen.

Am Mittwochmittag wurden zwei Menschen in der Nähe einer Synagoge im Paulusviertel im Norden von Halle getötet. Mindestens zwei weitere Menschen wurden verletzt. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll es sich um einen Einzeltäter handeln: einen 27-jährigen Deutschen. Vermutlich hatte die Tat einen antisemitischen Hintergrund. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen „Mordes von besonderer Bedeutung“. (pk)

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