AfD will Ebling-„Einladung“ zu St. Christoph annehmen

Gegeneinladung zur „Brücke ins Nichts“

AfD will Ebling-„Einladung“ zu St. Christoph annehmen

Nachdem Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) im Merkurist-Interview vergangene Woche gesagt hatte, dass er mit Mainzer AfD-Wählern zum Mahnmal St. Christoph gehen würde, hat die AfD nun reagiert. In einer Pressemitteilung schreibt der Mainzer AfD-Vorsitzende Sebastian Münzenmaier, dass die Partei die „Einladung“ annehme.

Wörtlich hatte Ebling gesagt: „Ich würde gerne mal mit Mainzer AfD-Wählern zum Mahnmal St. Christoph gehen und sie fragen: Was glaubt ihr, was dazu geführt hat, dass diese Stadt vor fast 75 Jahren in Trümmern lag? Es war der Irrweg in einen überhöhten Nationalismus. Wenn ich den Protagonisten heute zuhöre, denke ich, die haben ihre Lektion nicht gelernt.“

Münzenmaier schreibt dazu: „Die AfD Mainz nimmt diese Einladung gerne an und gedenkt gemeinsam mit OB Ebling der Toten der Bombenangriffe auf Mainz.“ Er sei immer dafür, dass Menschen für etwas verantwortlich gemacht würden, für das sie auch wirklich verantwortlich seien.

„Aus diesem Grund laden wir Herrn Ebling gerne auf ein Glas Wein an der Brücke ins Nichts ein, die zwar mittlerweile zumindest nicht mehr ins ‘Nichts’ führt, jedoch eine Steuergeldverschwendung erster Güte verkörpert, die in der Amtszeit des roten OB stattfand“, so Münzenmaier. (df)

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