Wann setzt die Polizei einen Hubschrauber ein?

Am Wochenende suchte die Polizei mit Hubschrauber nach einem vermissten Jogger am Rheinufer. Dann stellte sich heraus: Er hatte sich nur „verquatscht“. Doch wann setzt die Polizei überhaupt einen Hubschrauber ein?

Wann setzt die Polizei einen Hubschrauber  ein?

Mehrere Stunden lang suchte die Polizei am Samstagabend großflächig den Bereich rund um das Rheinufer nach einem vermissten Jogger ab. Später am Abend stellte sich heraus: Der Jogger hatte nur eine Freundin getroffen und sich „verquatscht“. Bei der Suche wurde auch ein Hubschrauber eingesetzt. Viele Leser fragen sich nun: Wann kommt er zum Einsatz und wer trägt die Kosten dafür?

Grundsätzlich setzt die Polizei einen Hubschrauber in Gefahrensituationen ein. Besonders, wenn es um vermisste Personen geht, greift man auf den Hubschrauber zurück. „Durch die Wärmebildkamera ist ein Hubschrauber häufig effektiver als das Personal am Boden“, so Rinaldo Roberto, Pressesprecher der Mainzer Polizei.

Ein Hubschrauber ist für die Suche der Polizei immer dann wichtig, wenn es darum geht, große, lange Flächen wie Felder und Wälder abzusuchen. Auch das Rheinufer bietet sich für Hubschraubereinsätze an. So war es auch am vergangenen Samstag. Bei dem Jogger wurde von einem Vermisstenfall ausgegangen, weshalb der Hubschrauber eingesetzt wurde, um die Einsatzkräfte am Boden zu unterstützen.

Die Frage, wer die Kosten für einen solchen Einsatz trägt, ist einfach zu beantworten: Der Hubschrauber und die Piloten sind immer einsatzbereit. Es entstehen so erstmal keine zusätzlichen Kosten. „Die Polizei macht bei wichtigen Entscheidungen in Gefahrensituationen keinen Unterschied. Es wird alles versucht, um etwa eine vermisste Person zu finden“, erklärt Roberto. Nur, wenn jemand absichtlich einen Einsatz verursacht, muss dieser die Kosten für den Einsatz tragen.

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