Neues Restaurant im Bleichenviertel

Wechselspiel im Bleichenviertel: „Bengal Tandoori“ schließt, „Domo“ auch – und eröffnet nebenan wieder. Im ehemaligen „Domo“ gibt es eine weitere Neueröffnung.

Neues Restaurant im Bleichenviertel

In der Gastronomieszene im Mainzer Bleichenviertel ändert sich gerade einiges – und das auf sehr kleinem Raum. Das erste Mainzer Sushi-Lokal „Domo“ in der Mittleren Bleiche, das 1998 eröffnet wurde, ist seit Ende August geschlossen. In den vergangenen 15 Jahren wurde das Restaurant vom Ehepaar Han geführt.

„Nach 15 Jahren Domo Mainz haben wir beschlossen, uns vom Domo zu verabschieden“, heißt es in einer Abschiedsbotschaft an der Tür. „Wir möchten uns herzlich bei unseren Gästen bedanken, die es uns ermöglicht haben, das Domo über viele Jahre zu genießen. Vielen Dank für die besonderen Gespräche, Erfahrungen und Freundschaften, die ihr mit uns geteilt habt und hoffentlich bis bald.“

Doch damit ist das „Domo“ noch lange nicht Geschichte. Bekannte der Familie Han übernehmen den Namen des Restaurants – und eröffnen es direkt nebenan wieder. Dort hatte sich zuvor das „Bengal Tandoori“ befunden, das nun geschlossen ist.

Neueröffnung im ehemaligen „Domo“

Und auch im ehemaligen „Domo“ gibt es bald eine Neueröffnung zu feiern: Das arabische Restaurant „Madina“ eröffnet in etwa zwei Wochen. Inhaber Omar Fanari und sein Team hatten die zwei Etagen am 1. September übernommen und seitdem renoviert. Das Interieur, wie Stühle und Tische, ist komplett neu, die Wände wurden gestrichen. Aktuell werde noch die Küche fertig eingerichtet.

Wie Fanari gegenüber Merkurist sagt, stehen etwa 15 Hauptgerichte auf der Karte, darunter Lammsteaks, Hähnchen-Spieße und vegetarische Gerichte. Zudem gibt es Salate und Vorspeisen wie Hummus. Ausgeschenkt werden Cocktails, Fassbiere und alkoholfreie Getränke. „Wir wollen außerdem Teil der Gastro-Gemeinschaft am Neubrunnenplatz werden“, sagt Fanari. In der Kneipe „Zeitungsente“ können die Gäste Speisen der angrenzenden Restaurants bestellen und dort auf der Terrasse essen. Das „Madina“ selbst hat keine Außengastronomie, aber innen über 30 Plätze.

„Madina“ wird täglich von 12 bis 22 Uhr geöffnet haben. An den ersten drei Tagen sollen die Getränke kostenlos sein, so Fanari.

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