Radweg am Münsterplatz: Warum endet die Markierung?

Im vergangenen Oktober wurde die erste Bauphase in der Bahnhofstraße abgeschlossen. Die breiteren Bürgersteige mit neuem Pflaster sorgen nun allerdings für ein neues Problem: Fehlende Radwegmarkierungen stören vor allem einige Fahrradfahrer.

Radweg am Münsterplatz: Warum endet die Markierung?

Erst vor knapp drei Wochen ist die neugestaltete Bahnhofstraße mit einem Festakt eingeweiht worden (wir berichteten). Nun gibt es nicht nur breitere Bürgersteige und einen neuen Boden: In der zweiten Bauphase kamen zudem ein buntes Toilettenhäuschen, ein großes Schutzdach und neue Anzeigetafeln für Busse und Bahnen dazu. Doch das neue Pflaster hat auch einen Nachteil, wie Merkurist-Leser Manuel findet.

Denn was bei dem neuen Bodenbelag fehlt, ist laut Manuel die Markierung für Fahrradfahrer. Konkret handelt es sich dabei um die Kreuzung an der Großen Bleiche und der Bahnhofstraße. Hier würde die Radwegmarkierung plötzlich enden und erst auf Höhe der Sparkasse in der Binger Straße weiterführen. Das sei nicht nur für Fahrradfahrer verwirrend - auch Fußgänger würden den Radweg nicht mehr als solchen wahrnehmen und im Weg stehen, wie Manuel in seinem Snip erklärt.

Kein Radweg am Münsterplatz?

Doch soll die Situation auch in Zukunft so bleiben? „Der Fahrradweg wird noch vervollständigt“, sagt Marc André Glöckner, Pressesprecher der Stadt Mainz, auf Nachfrage von Merkurist. Allerdings solle es keine Radwegmarkierung wie bisher geben. Stattdessen würden Metallscheiben in den Boden eingelassen werden, die den Rad- und Fußgängerweg in Zukunft voneinander trennen.

„Die Metallscheiben für den Fahrradweg sind eine der letzten Maßnahmen für die Umgestaltung der Bahnhofstraße“, so Glöckner. Lange soll es nicht mehr dauern, bis der Rad- und Fußgängerweg wieder voreinander getrennt sind. Laut Glöckner soll die Markierung in den kommenden drei Wochen erfolgen.

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