Dieser K-Pop-Star kommt aus Mainz

Alexander Vincent Schmidt ist Teil der K-Pop-Band „Drippin“ und wird in Korea gefeiert. Wie sein Name schon vermuten lässt, hat er deutsche Wurzeln - er soll sogar in Mainz geboren worden sein.

Dieser K-Pop-Star kommt aus Mainz

K-Pop ist schon lange in Deutschland angekommen: Hits der großen koreanischen Popbands wie BTS und Black Pink laufen täglich im Radio. Was man aber anders herum gar nicht bis sehr selten findet, sind deutsche Talente in K-Pop-Bands. Umso spannender ist es, dass einer der Sänger der Band „Drippin“ des südkoreanischen Labels „Woollim Entertainment“ nicht nur zur Hälfte deutsch ist, sondern in Mainz geboren sein soll.

Schon sein Name verrät seine deutschen Wurzeln: Alexander Vincent Schmidt ist einer der sieben Mitglieder der Band, die erst im Oktober 2020 ihr Debut feierte. Er ist der einzige von ihnen, der nicht ursprünglich aus Korea stammt und soll sogar der erste K-Pop-Star überhaupt sein, der einen deutschen Ausweis besitzt.

Mit vier Jahren ging es nach Korea

2004 soll er laut mehrerer Berichte in Mainz geboren sein. Seine Mutter Sophia war zuvor nach Deutschland ausgewandert und lernte dort seinen Vater Haiko kennen. Gemeinsam haben sie noch zwei weitere Kinder - Noah und Ariane, die beide jünger sind. Als Alex, wie der heute 16-jährige genannt wird, etwa vier Jahre alt war, ist die Familie nach Korea gezogen. Dort ist er dann bereits als Kind in TV-Shows aufgetreten - in einer Talentshow war er sogar gemeinsam mit seinem Vater zu sehen. Während Alex sein Talent als Sänger bewies, feuerte sein Vater ihn an und tanzte neben ihm.

Heute wird der junge Sänger in vielen Interviews als Sprachtalent vorgestellt. Denn er spricht nicht nur koreanisch und deutsch, sondern auch englisch und französisch. Immer wieder versucht er, seinen koreanischen Bandkollegen ein paar Wörter beizubringen oder stellt die Band auf Deutsch vor. Über seine Zeit in Mainz ist online allerdings nichts zu finden. Auch eine Merkurist-Anfrage bei ihm und seinem Label blieb bis zum Erscheinen des Artikels unbeantwortet.

Logo