Was Ihr über den neuen Freizeitpark wissen müsst

Seit Dienstagabend ist es beschlossene Sache: Mainz bekommt einen mobilen Freizeitpark. Standort wird das Messegelände in Hechtsheim. Hier sind die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Freizeitpark.

Was Ihr über den neuen Freizeitpark wissen müsst

Seit Wochen hatten die Mainzer Schausteller und der Schaustellerverband Rheinhessen an der Idee eines mobilen Freizeitparks getüftelt. Nun ist klar, dass es den Park in Mainz geben wird (wir berichteten). Als Standort einigten sich die Schausteller und die Stadt Mainz auf das Hechtsheimer Messegelände. Was man sonst noch zum Freizeitpark wissen muss, erklärt der Vorsitzende der Mainzer Schausteller Marco Sottile im Gespräch mit Merkurist.

Wann öffnet der Freizeitpark?

Sottile: „Geplant ist die erste Juli-Woche. Wahrscheinlich öffnet der Freizeitpark am Freitag, den 3.7.“

Wie komme ich zum Veranstaltungsgelände?

Sottile: „Vor Ort stehen den Besuchern die Parkplätze auf dem Messegelände zur Verfügung. Ansonsten wird der ÖPNV eine gute Busanbindung zum Parkgelände bieten.“

Wird Alkohol ausgeschenkt?

Sottile: „Auf dem Messegelände gibt es bereits jetzt einen Biergarten, der für etwa 300 Gäste genehmigt ist. Ballermann-Partys wird es aber sicherlich nicht geben. Ich nehme aber an, dass auch direkt im Freizeitpark Bier und Wein ausgeschenkt werden können.“

Was wird an Speisen geboten, sind „Foodtrucks“ vor Ort?

Sottile: „An Speisen werden wir ein breitgefächertes Angebot haben. Von Brat- oder Currywurst bis hin zu Langos und vielen anderen Gerichten ist für jeden Geschmack etwas dabei.“

Welche Regeln gelten auf dem Freizeitparkgelände?

Sottile: „Es werden die aktuellen Corona-Hygiene-Vorschriften gelten. Wir sind aber gerade noch dabei, ein umfassendes Konzept zu erstellen, das später dem Gesundheitsamt vorgelegt wird. So werden unter anderem auch Desinfektionsspender am Ein- und Ausgang des Parks aufgestellt. Zudem wird es eine Einlasskontrolle und eine Obergrenze an Personen geben, die gleichzeitig auf das Parkgelände dürfen. Ich gehe hierbei von rund 3000 Leuten aus. Wer den Freizeitpark besuchen will, kann sich vorab online anmelden. Aber auch Spontanbesuche sind möglich. Dafür kann man sich auch vor Ort registrieren lassen.“

Ist der Freizeitpark die finanzielle Rettung der Schausteller oder eher ein Tropfen auf den heißen Stein?

Sottile: „Die Rettung ist es definitiv nicht. Vermutlich würden in drei Tagen Johannisnacht mehr Leute kommen als in drei Monaten Freizeitpark. Die Leute werden sicherlich nicht wie in Disneyland Schlange stehen. Trotzdem sind wir natürlich für den Umsatz dankbar.“

Wie teuer wird der Freizeitpark für die Schausteller?

Sottile: „Im Normalfall müssen wir die Kosten so gering wie möglich halten. Durch die Hilfsbereitschaft von Karl Strack (Vorsitzender der Mainzer Messegesellschaft), der einen großen Teil der Infrastruktur stellt, können wir hier einiges einsparen. Zudem unterstützt uns die Stadt bei der Werbung für den Freizeitpark, und der Strom wird von den Stadtwerken gesponsert, was uns natürlich auch hilft.“ (mo)

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