Freizeitpark auf Messegelände? Entscheidung steht kurz bevor

Seit Wochen entwickeln die Mainzer Schausteller die Idee eines mobilen Freizeitparks. Ob die Schausteller diesen nun tatsächlich realisieren wollen, darüber stimmen sie am Dienstag final ab. Der Rummel könnte dann auf dem Messegelände stattfinden.

Freizeitpark auf Messegelände? Entscheidung steht kurz bevor

Wird es auf dem Messegelände in Hechtsheim außer dem Autokino bald eine weitere Attraktion geben? Gut möglich, denn am Dienstagabend entscheiden die Mainzer Schausteller gemeinsam mit dem Schaustellerverband Rheinhessen, ob sie ihre Idee eines mobilen Freizeitparks verwirklichen wollen. Als Standort käme dann sehr wahrscheinlich das Messegelände infrage. Der erste Vorsitzende der Mainzer Schausteller, Marco Sottile, erklärt nun gegenüber Merkurist, was aktuell Sache ist.

„Noch nicht spruchreif“

Wie Sottile sagt, befinde man sich nach wie vor in guten Gesprächen mit der Stadt Mainz, insbesondere mit Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz (CDU) und dem Amt 80 (Amt für Wirtschaft und Liegenschaften). „Die Stadt hat ihre Unterstützung bei den Werbemaßnahmen für den mobilen Freizeitpark signalisiert.“ Bei der Fläche für den Freizeitpark laufe es indes auf das Hechtsheimer Messegelände hinaus. Eine endgültige Genehmigung liege aber noch nicht vor. Zudem hänge alles vom Informationsabend der Schausteller am Dienstagabend ab. Dort werde er dann mit den Kollegen beider Schaustellerverbände endgültig diskutieren, ob diese für einen Freizeitpark sind. „Wir müssen gucken, was unsere Mitglieder wollen und ob sie eindeutig für das Projekt stimmen“, sagt Sottile.

Damit bremst Sottile gleichzeitig auch die Erwartungen von Karl Strack, dem Geschäftsführer der Mainzer Messegesellschaft und dem Betreiber des Hechtsheimer Autokinos, der sich am Dienstag in der „Allgemeinen Zeitung“ zu seinen Plänen auf dem Messegelände geäußert hatte. „Wir sind mit Karl Strack in guten Gesprächen und danken ihm sehr für seine Unterstützung.“ Final entschieden sei aber noch nichts. „Es ist also noch nicht spruchreif, dass der Freizeitpark kommt.“

Sollte am Dienstag die Entscheidung pro Freizeitpark fallen, dann hätte Sottile noch zwei Wünsche. So wäre eine gute Busanbindung an das Veranstaltungsgelände von Vorteil - auch hier sei man mit der Stadt in guten Verhandlungen. „Und dann wäre es auch noch hilfreich, wenn sich Sponsoren für die Veranstaltung finden würden.“ Möglicherweise könnten die Stadtwerke ja den Strom für den Betrieb des Freizeitparks sponsern, sagt Sottile. (pk)

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