Real in Bretzenheim: SPD fordert Klarheit für Angestellte

Mainzer SPD-Doppelspitze äußert sich zu Dauer-Debatte

Real in Bretzenheim: SPD fordert Klarheit für Angestellte

Rund zwei Jahre lang wird schon über die Zukunft des Real-Marktes in Mainz-Bretzenheim diskutiert. Während in dieser Woche bereits der Ausverkauf im Markt begonnen hat (wir berichteten), ist noch immer ungewiss, wie es im Bretzenheimer Real nach dem 30. Juni weitergeht. Dann nämlich wird die Filiale in der Haifa-Allee wohl schließen. Am wahrscheinlichsten gilt es, dass Kaufland die Nachfolge antritt, doch von offizieller Seite wird das weiterhin nicht bestätigt.

Nun hat sich die Mainzer SPD-Doppelspitze um Mareike von Jungenfeld und Christian Kanka in der Sache zur Wort gemeldet. Sie fordern, dass die Mitarbeiter des Real-Marktes endlich erfahren, wie es weitergeht. „Dass sich die Menschen, die dort ihr Geld verdienen, über ihre Zukunft Sorgen machen, ist mehr als verständlich“, erklärten von Jungenfeld und Kanka am Mittwoch in einer Mitteilung.

„Wir fordern alle Entscheidungsträger auf, so zu handeln, dass aus den verständlichen Sorgen keine Wirklichkeit wird.“ Die Ungewissheit sei für viele der Beschäftigten eine „Belastung“, so die Politiker. „Umso wichtiger ist jetzt, dass den Menschen eine gute berufliche Zukunft geboten wird.“

Besonders während der Corona-Pandemie sei deutlich geworden, wie wichtig der Dienst der Arbeiter bei Grundversorgern sei. „Der zuverlässige, verbindliche Umgang mit den Beschäftigten sollte deshalb hier wie überall in der Arbeitswelt selbstverständlich sein. Die Mainzer SPD wird dies wann immer nötig einfordern“, heißt es abschließend.

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